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Sportarten A-Z

Ausdauersport südlich der Grenze

Im Urlaubsland zwischen den Meeren mit seinem gesundheits- und abwehrkräftefördernden Reizklima ist an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins in den letzten Jahren das größte regionale Lauf- und Walking-Streckennetz Europas mit einer Gesamtlänge von 800 Kilometern entstanden. So sind alle Strecken präpariert und mit einem informativen Beschilderungssystem ausgestattet. Das Wegenetz, das für unterschiedliche Leistungsniveaus angelegt ist, wird regelmäßig kontrolliert und gewartet. Auch die Hotels an der Ostsee-Laufküste haben besondere Angebote für ihre bewegungsfreudigen Gäste zusammengestellt. 
Viele Lauf- und Nordic-Walking-Seminare sowie Ernährungsberatung runden an vielen Orten der Nord- und Ostseeküste das Urlaubs- und Bewegungsangebot ab. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich im Handel und den Tourismuszentralen www.sh-tourismus.de umfangreiches Übersichts- und Begleitmaterial sowie Streckenpläne und Wanderkarten. Weitere Informationen bietet der Deutsche Volkssportverband, Landesverband SH/HH/MV, auf seiner Homepage (http://www.dvv-sh-hh.de/aktuell.htm) an.

In Schleswig-Holstein gibt es über das Jahr viele Volksläufe, die meistens auch Angebote für Walker sowie Inlineskater bereithalten und oftmals auch einen Bambini-Lauf dabei haben. 

Spezielle Angebote in der Grenzlandregion finden Sie 
www.st.peter-ording.de 
www.nordseetourismus.de

Unter www.sylt.de gibt es spezielle Informationen über den dortigen Fitness-Park mit 220 km Streckennetz über 26 Routen von 1,6 bis 18,7 km und 3 Schwierigkeitsstufen sowie einer Marathon- und einer Halbmarathon-Strecke.


Ausdauersport nördlich der Grenze

Die Sport- und Bewegungsgewohnheiten der Bevölkerung verändern sich. Ein Großteil der Er wachsenen treibt Ausgleichssport, aber sie möchten ihre Sportarten dann ausüben, wenn es in den Terminkalender, der einen arbeitsreichen Tag organisiert, hineinpasst. Zusammen mit dem gestiegenen Bewusstsein der Notwendigkeit von Ausgleichssport - um Wohlstands krank hei ten zu vermeiden - hat dies zu einer Zunahme privater / kommerzieller Fittnes-Clubs geführt, die die Teilnehmer dann besuchen können, wenn es dem Einzelnen am besten passt.

In Sønderjylland gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Ausgleichssport zu betreiben. In den zahlreichen Wäldern, besonders an der Ostküste und auf der Insel Als, gibt es markierte Wan derrouten. In den örtlichen Touristenbüros stehen Karten zur Verfügung.

Es wird auch eine große Zahl von Läufen veranstaltet, bei denen die Teilnehmer laufen oder gehen können; auch „Nordic Walkers“ sind oft willkommen. Die größte Veranstaltung ist der „Grenzlauf” (im September, mit etwa 1200 Teilnehmern), eine einzigartige Veranstaltung, da sie grenzüberschreitend ist. Der Grenzlauf startet in Dänemark, und kreuzt zweimal die Grenze zu Deutschland, siehe auch www.graenseloebet.dk.

Der Aabenraa Bergmarathon wird im Juni 2010 zum 11. Mal veranstaltet. Dabei gibt es die Möglichkeit, verschiedene Distanzen zu laufen, außerdem gibt es einen Kinderlauf über eine Strecke von lediglich 470 m. Siehe auch: www.bjergmarathon.dk

„Sønderjylland rundt på cykel“ (Rund um Sønderjylland mit dem Rad) ist eine Radsport ver an staltung, die jeweils im August mit Distanzen von 30, 80, 125, 165 und 225 km abgewickelt wird. Weitere Auskünfte: www.allercykelmotion.dk

DGI hat ein Projekt gestartet, das denjenigen helfen soll, die gerne mit dem Lauftraining be ginnen möchten. Es wurde 2007 in Leben gerufen und soll allmählich auf 80 Orte in ganz Dä nemark ausgedehnt werden. Hier haben alle, unabhängig von ihrer Form, die Möglichkeit, ge meinsam mit anderen auf dem gleichen Niveau Anleitung von erfahrenen Trainern ein Lauf training zu beginnen. 

Außer den Laufklubs gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Auskünfte über Wandertouren findet man auf der Homepage www.vandrekalenderen.dk (Dansk Motions For bund).

Derjenige, der lieber sein Fahrrad als Ausgleichssport nutzen möchte, findet unter

www.cybercycling.dk eine Übersicht der Fahrradsportverbände, die in Sønderjylland vertreten sind.


Faustball

Der moderne Faustball wird hauptsächlich in Europa und Südamerika gespielt, vereinzelt auch in Nordamerika, Afrika und Asien. Die meiste Verbreitung findet das Spiel in Ländern mit hohem deutschsprachigem Auswandereranteil.

Führende Faustballnationen sind Deutschland (9x Weltmeister Männer, 2x WM Frauen), Brasilien (2x WM Männer), Österreich (2x Worldgames-Sieger Männer) und die Schweiz (1x WM Frauen). Weitere Faustballnationen sind Argentinien, Chile, Dänemark, Griechenland, Indien, Italien, Japan, Kanada, Malta, Mexiko, Namibia, Paraguay, Polen, Spanien, Taiwan, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Uruguay und die USA.

Die ersten Weltmeisterschaften, die alle vier Jahre stattfinden, gab es in den Jahren 1968 (Männer) und 1994 (Frauen). Darüber hinaus finden kontinentale Meisterschaften statt (z. B. Europameisterschaften) sowie kontinentale Meisterschaften auf Vereinsebene (Europa-Pokal, Südamerika-Pokal, Afrika-Pokal, Welt-Pokal, IVF-Pokal). Faustball ist zwar nicht olympisch, aber seit Jahren bei den World Games vertreten.

In den meisten Ländern mit zahlreichen Faustball-Anhängern werden nationale Meisterschaften von Bundesligen bis zu Kreis- und Gauligen ausgetragen, von Männern, Frauen, Jugendlichen und Schülern. In Deutschland gibt es als höchste Klasse die zweigeteilte Faustball-Bundesliga: Nord und Süd.

In Dänemark wird Faustball nur in Sønderjylland gespielt. Die aktiven Spieler treten für den FC Saxburg an und spielen grenzüberschreitend in Schleswig-Holstein mit. Obwohl ihre Zahl kaum ein Dutzend erreicht, erzielten sie bemerkenswerte Ergebnisse. In der Feldsaison 2007 wird die Mannschaft in der 2. Bundesliga-Ost u. a. gegen Berliner Konkurrenz antreten. Gegner in dieser Spielklasse waren in der jüngsten Vergangenheit auch die nordfriesischen Mannschaften aus Bredstedt und Ohrstedt. Der FC Saxburg ist in etwa identisch mit der dänischen Nationalmannschaft. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Porto Alegre/Brasilien erreichte sie einen sensationellen 6. Platz unter zehn Teilnehmern, bei den Europameisterschaften 2006 unterlag sie gegen Deutschland im Spiel um Platz 3.

Das Spiel
Faustball ist ein Rückschlagspiel, bei dem sich zwei Mannschaften ähnlich wie beim Volleyball auf zwei Halbfeldern gegenüberstehen. Sie sind durch eine Mittellinie und 5 cm breites, netzartiges rot-weißes Band (auch Leine genannt) getrennt, das zwischen zwei Pfosten in – je nach Altersklasse – bis zu 2 m Höhe gespannt ist. Es darf weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden (Fehler). Jede Mannschaft besteht aus fünf Spielern, die versuchen, einen Ball mit dem Arm oder mit der Faust über die Leine so in das gegnerische Halbfeld zu schlagen, dass er für die andere Mannschaft nicht erreichbar ist.

Feld- und Hallensaison
Faustball ist kein saisonbedingter Sport. Im Sommer (Feldsaison) spielt man es im Freien auf dem Sportplatz (Feldgröße 50 x 20 m). Im Winter (Hallensaison) wird in der Halle gespielt, wobei dann das eingezeichnete Handballfeld als Spielfläche benutzt wird (Feldgröße 40 x 20 m). In der Halle ist jede Wandberührung durch den Ball ein Fehler. Die Decke darf berührt werden, außer beim Versuch, den Ball über die Leine ins gegnerische Feld zu schlagen (Fehler).

Zählweise
Gespielt wird nach Punkten. Wenn eine Mannschaft einen Fehler macht, bekommt die andere einen Punkt, auch wenn sie keinen Aufschlag hatte. Die Mannschaft, die den letzten Fehler begangen hat, macht den nächsten Aufschlag. Gewonnen hat die Mannschaft, die zuerst drei (bei Meisterschaften oder Turnieren manchmal zwei) Sätze für sich entschieden hat. Ein Satz endet bei 20 Punkten, wobei mindestens 2 Punkte Differenz sein müssen. Der Satz ist jedoch spätestens bei 25 Punkten zu Ende (25:24 ist also möglich). In unteren Spielklassen oder bei Turnieren ist auch ein Spiel auf Zeit möglich (beispielsweise zwei Halbzeiten à 10 Minuten). In manchen Jugendklassen wird auch mit verkürzten Sätzen (bis 11) experimentiert.


Fußball südlich der Grenze

Fußball ist die in Deutschland beliebteste Sportart. Genauso wie nördlich der Grenze in Dänemark fiebern auch in Deutschland die Fußballfans mit, wenn die Nationalmannschaft in der Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft erfolgreich ist.

Sechs Millionen Menschen sind bundesweit in über 27.000 Fußballvereinen aktiv, ein Teil davon in Schleswig-Holstein.

Der Fußball kam 1873 von den britischen Inseln nach Deutschland. Nach der Gründung des Deutschen Fußball-Bundes im Jahr 1900 wuchsen die ersten deutschen Mannschaften heran, u.a. auch der wohl bekannteste norddeutsche Verein Holstein Kiel.

Fußball hat ein Ligasystem, an dessen Spitze die 1. und 2. Liga stehen. Seit der Spielzeit 2008/2009 gibt es auch die 3. Liga. Darüber hinaus gibt es die Regionalliga, die Frauen-Bundesliga, die 2. Frauen-Bundesliga, die A-Junioren-Bundesliga, die B-Junioren-Bundesliga und die Amateurligen. Organisiert ist der professionelle Fußball im Deutschen Fußballbund (www.dfb.de). 

Die Landesverbände organisieren den Fußball in den einzelnen Bundesländern. Für Schleswig-Holstein ist der Schleswig-Holsteinische Fußballverband e.V. (www.shfv-kiel.de) mit Sitz in Kiel zuständig. Auch hier gibt es verschiedene Mannschaftsarten (Alt-Senioren, Altherren, Herren, A-G-Junioren, Frauen und A-E-Juniorinnen, die in unterschiedlichen Ligen spielen: Bezirksliga, Kreisliga, Kreisklassen und Verbandsliga.

Der bekannte norddeutsche Verein Holstein Kiel (www.holstein-kiel.de), ehemaliger Deutscher Meister von 1912, wurde in diesem Jahr Meister der Oberliga Nord 2008. Im Juni 2008 gewann Holstein Kiel den schleswig-holsteinischen Landespokal gegen den Erzrivalen VfB Lübeck und qualifizierte sich somit für den DFB-Pokal 2008/09. 

Die anderen größeren und bekannten schleswig-holsteinischen Vereine sind der VfB Lübeck, Schleswig 06 (www.schleswig06.de), der Heider SV (www.heidersv.de), Husumer SV (www.husumersv.de), Flensburg 08 und FC Kilia Kiel (www.fckiliakiel.de). 

Auch in der Grenzregion gibt es viele Fußballvereine. Darüber hinaus ist Fußball der beliebteste Breitensport und somit auch Schul-, Freizeit- und Betriebssport.

In der Flensburger Region ist Flensburg 08 (www.flensburg08.de) mit ca. 540 Mitgliedern und über 20 Senioren- und Jugendmannschaften der wohl bekannteste Fußballverein. Die Flensburger Sportvereinigung von 1908 e.V. ist am 15. Mai 1908 aus dem Flensburger Fußballclub von 1908 und den späteren Zusammenschlüssen verschiedener Flensburger Sportvereinigungen hervorgegangen.

Ein weiterer Verein in der Grenzregion Flensburg ist der DGF Flensburg (www.dgf-flensburg.de), ein Verein der dänischen Minderheit mit der Sparte Fußball, der sechs Herren, eine Mädchen- und elf Jugendmannschaften hat.

Darüber hinaus gibt es den IF Stjernen Flensborg (www.stjernen.de), der 1948 als Verein der dänischen Minderheit in Flensburg gegründet wurde und insgesamt 950 Mitglieder hat. Im IF Stjernen gibt es vier Herren-, eine Senioren-, acht Jugend-, eine Mädchen- und eine Frauenmannschaft. Weitere Vereine sind der TSB Flensburg (www.tsb-flensburg.de) mit vier Herren und 16 Jugendmannschaften, die Sportgemeinschaft Deutsche Jugendkraft e.V. (www.djk-flensburg.de), den FC Polonia Flensburg e.V., den Polizei Sportverein, den Postsportverein, den ESTV Weiche von 1930 e.V., die Flensburger Betriebssportgemeinschaft und andere.

Im Schleswiger Raum sind Schleswig 06, der 1. Schleswiger Sportverein von 1906 und der VfR Schleswig (www.vfrschleswig.de) und Slesvig IF (www.slesvig-if.de) bekannt. Der VfR Schleswig hat drei Herren-, eine Senioren, zwei Damen-, eine Mädchen- und sieben Jugendmannschaften. Vor allem die B-Mädchen sind als Bezirksmeister besonders erfolgreich. Slesvig IF ist ein Verein der dänischen Minderheit mit zwei Herren, einer Senioren und sieben Jugendmannschaften.

In Husum gibt es drei Fußballvereine: den Husumer SV (www.husumersv.de), den Rödemisser SV (www.roedemisser-sv.de) und den SV Schobüll,

Weitere Fußballvereine im nördlichen Schleswig-Holstein sind der TSV Kropp (www.tsv-kropp.de), der FC Angeln 02 aus Süderbrarup (www.fc-angeln02.de), der FC Sörup-Sterup von 1999 e.V. (www.fc-soerup-sterup.de), einer der größten Fußballvereine in der Grenzregion zwischen Nord- und Ostsee, der FC Tarp-Oeversee von 1999 (www.fc-tarp-oeversee.de), der Bredstedter TSV von 1864 e.V. (www.bredstedter-tsv.de) und der FC Blau-Weiß Friedrichstadt v. 1952 e.V..

Es gibt noch weitaus mehr kleine Fußballvereine, die aber hier nicht alle genannt werden können.

Ein großer Erfolg für den Fußball in Schleswig-Holstein sind die Fußballschulen, die vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband gefördert werden. Die größte ist die Sportschule des SHFV Malente (www.shfv-malente.de), das Ausbildungszentrum des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. Auch in anderen Orten gibt es Fußballschulen, Ferienfußballcamps und weitere Trainingsmöglichkeiten.


Fußball nördlich der Grenze

Fußball ist wohl die Sportart, die wir in Dänemark als Nationalsport bezeichnen können. Wenn die dänische Nationalmannschaft erfolgreich ist, entsteht eine Art ”Fußballfieber”, und überall ist von Fußball die Rede. Das letzte Mal, als wir dies im vollen Umfang erlebten, war im Jahre 1992, als Dänemark durch Zufall als „Lückenbüßer“ an den Wettbewerben teilnahm, und dann als Europameister endete. Damals gab es eine schon fast mediterrane Stimmung mit Autos, die wild hupend in den Strassen fuhren, und Menschen, die sich spontan vor den Rathäusern sam melten, um den Sieg zu feiern.

Aufgrund des großen Interesses für Fußball berichten alle Medien breit über die besten Begeg nungen, und daraus ergibt sich eine Grundlage für erhebliche Sponsoreinnahmen. Fußball in den Top ligen ist ein professionelles Geschäft. Durch die verhältnismäßig schwache Bevölkerungs grund lage in Sønderjylland ist es schwierig, daran teilzunehmen.

In den Spitzengruppen der Damen- und Herrenriege ist Sønderjylland durch die 1. Mannschaft von SønderjyskE vertreten.

Fußball ist der Sport in Dänemark, der über die meisten registrierten aktiven Spieler verfügt. In praktisch jedem Ort – ob groß oder klein– besteht die Möglichkeit zum Fußballspielen.

Allein in Sønderjylland gibt es fast 130 Clubs (einschließlich Jugendvereinen und Vereinen in Internaten), die demDGI angehören, und fast 100 in Sønderjylland haben sich DBU angeschlos sen. Ein Großteil der Vereine (ca. 80) ist Mitglied von DGI und DBU.

Das Fußballspiel ist über die Jahrzehnte hin weiter entwickelt worden, wobei das Spiel, die Größe des Feldes und des Tores auch Kindern angepasst wurde, und Fußball wird inzwischen auch auf kleinen, mit aufblasbaren Banden begrenzten Spielfeldern gespielt. Mix-Fußball und Fußballturniere für z.B. Mannschaften mit sieben Spielern haben dazu beigetragen, die Spieler in den Vereinen zu halten, da es bei einigen Vereinen Schwierigkeiten bereiten kann, elf Spieler für jede Altersgruppe zu finden.

Als ein ganz großer Erfolg für den Fußball haben sich die Fußballschulen erwiesen, die von DGI und DBU angeboten werden. Hier erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, in einer Woche der Sommerferien den ganzen Tag lang Fußball zu spielen und zu trainieren.

Die Herren / Jungen sind klar in der Mehrzahl, aber seit den 90’er Jahren ist auch die Anzahl von aktiven Fußballspielerinnen kräftig gestiegen, und verzeichnet nunmehr Wachstumsraten von etwa 50 %.

Nicht zuletzt die Fußballschulen haben für das gestiegene Interesse der Mädchen am Fuß ball spiel gesorgt. In Sønderjylland finden sich fast 30.000 registrierte Mitglieder in den Fuß ball vereinen. Ach wenn man von den Doppelregistrierungen (Mitglieder bei DGI und DBU) absieht, laufen in Sønderjylland etwa 20.000 Fußballspieler auf – bei einer Einwohnerzahl von etwa 250.000 eine durchaus imponierende Zahl.


Golf südlich der Grenze

Der Golfsport ist sowohl in Deutschland als auch in Schleswig-Holstein und in der Grenzlandregion sehr beliebt. Golfen ist in den letzten Jahren zu einem Breitensport geworden, zumal man nicht mehr in einem Golfclub mit relativ hohen Einstandsgebühren Mitglied werden muss, sondern dies auch in der Vereinigung clubfreier Golfspieler werden kann. Mit entsprechendem Golfwissen können dann die einzelnen Plätze gegen Gebühr bespielt werden.

Die Ausübung dieser Sportart ist für viele, die auch aus Gesundheitsgründen das Land besuchen, ein zusätzlicher Pluspunkt: Nord- und Ostsee bieten ein gesundes Reizklima, die Plätze sind vielfältig, landschaftlich sehr unterschiedlich konzipiert. Golfen ist zudem ein entspannender, moderater Sport, der auch bei unterschiedlichen Kenntnissen die Möglichkeit des guten Zusammenspiels bietet. Auch müssen auf den meisten Plätzen die Runden nicht nur zu Fuß bewältigt werden, sondern viele Clubs stellen unter besonderen Voraussetzungen auch Elektrocars zur Verfügung.

Die Schleswig-Holsteinischen Golfclubs bieten Ihren Mitgliedern und den Gästen neben der Spielmöglichkeit meistens auch Übungsanlagen, Trainer, Golfshops, gute Restaurants und die Möglichkeit zur Teilnahme an offenen Turnieren an. Wer nicht Mitglied in dem besuchten Club ist, kann mit der Zahlung einer so genannten Greenfee eine Runde über den Platz gehen.

Es gibt auch Schnupper- oder spezielle Einsteigerangebote oder Kurse, in denen die Platzerlaubnis oder ein Handicap erreicht werden können. Ebenso gibt es häufig besondere Angebote für „Golf und Gourmet“, „Golf und Familie“ oder natürlich auch „Golf und Wellness“.

Besonders interessant ist für viele die golfküsten*-card. 45 attraktive Golfanlagen laden ein, mit der golfküsten*-card gegen ein einmalig günstiges Greenfee zu spielen. Auf einer Auswahl von 5 Lieblingsplätzen kann für 149 Euro ein Jahr lang wochentags gespielt werden.

An der Nordsee befinden sich folgende Clubs im Grenzlandgebiet:

  • Golf Club Föhr eV (18 Löcher/Par 72)
  • Golf Club Gut Apeldör (18 Löcher/Par 72, 9 Löcher/Par 36)
  • Golf Club Hof Berg eV (18 Löcher/Par 68)
  • Golf Club Husumer Bucht eV (18 Löcher/Par 72)
  • Golf Club Sylt eV (18 Löcher/Par 72)
  • Marine Golf Club Sylt eG
  • Nordsee-Golfclub St. Peter-Ording eV

An der Ostsee befinden sich folgende Clubs im Grenzlandgebiet:

  • Förde-Golf-Club eV Glücksburg (18 Löcher/Par 72, 4 Löcher/Par 3)
  • Golf Club An der Schlei eV (18 Löcher/Par 72, 9 Löcher/Par 70)
  • Golfclub Altenhof eV (18 Löcher/Par 72)

Weitere Informationen:

http://www.gvsh.de/ (Golfverband Schleswig-Holstein)

http://www.vcg.de/ (Vereinigung clubfreier Golfspieler)


Golf nördlich der Grenze

In Sønderjylland gibt es ein stark wachsendes Interesse für den Golfsport. Deshalb wurden in letzter Zeit eine neue Golfanlage auf der Halbinseln Løjt Land eröffnet; eine weitere wird auf Rømø gebaut. Die Entwicklung in der Grenzregion entspricht einer bekannten, landesweiten dänischen Tendenz, derzufolge das Interesse am Golfsport seit einer Reihe von Jahren erheblich zunimmt. 
 
Die Anzahl der Mitglieder der Dansk Golf Union (DGU), einem Spezialverband der Dachorganisation DIF (Dänischer Sportverband), stieg von 2001 – 2005 um 28 % auf 128.837. Im Vergleich dazu stieg die Anzahl der Mitglieder von DIF im gleichen Zeitraum mit 2 %, und die von DGI mit 4 %. Die Zunahme der Mitgliedszahlen hat zu einem erheblichen Druck auf die vorhandenen Anlagen und der Notwendigkeit neuer Anlagen geführt.
 
Ein Vorteil des Golfsportes ist es, dass mit einem Handicap gespielt wird. Dadurch können auch weniger gute Spieler gleichberechtigt neben guten Spielern teilnehmen. Gleichzeitig kann das physische Aktivitätsniveau dem Vermögen des Einzelnen angepasst werden. Dies bedeutet, dass zahlreiche Ehepaare zusammen spielen und die Möglichkeit haben, gleichberechtigt ein gemeinsames Interesse teilen zu können.
 
Der größte Teil der Golfspieler sucht den Ausgleich, aber die Klubs in Sønderjylland nehmen auch an Divisionsturnieren unter der Regie von Dansk Golf Union teil. Wie bei einer Reihe von anderen Sportarten besteht auch im Golf die Möglichkeit, Mannschaften aus mehreren Spielern zu bilden, um gemeinsam zu spielen (Fusionsmannschaften).
 
Bei den Herren ist Sønderjylland mit zwei Mannschaften in der 3. Division eine Fusion mit dem Namen FH Sønderjyske Eagles und Benniksgård Golf Klub.

Bei den Damen verfügt Sønderjyske Eagles über eine Mannschaft in der 1. Division. Die Fusionsmannschaft ist ebenfalls in der 2. Division vertreten.

In Sønderjylland verfügen folgende Klubs über eigene Golfanlagen:

  • Aabenraa Golfklub, Sandskærvej 150, Løjt, 6200 Aabenraa
  • Alssund Golf Klub, Gunstrup 2, 6440 Augustenborg
  • Arrild Golf Club, Golfvej 1, 6250 Toftlund (9 Bahnen)
  • Benniksgaard Golf Klub, Sejrsvej 113, Rinkenæs, 6300 Gråsten
  • Toftlund Golf Club, Brundtland Allé 3, 6520 Toftlund
  • Haderslev Golfklub, Viggo Carstensenvej 7, 6100 Haderslev
  • Nordborg Golfklub, Johan Bondesvej 9, 6430 Nordborg
  • Sønderjyllands Golfklub, Golfbanevej 1, Uge Hedegaard, 6360 Tinglev
  • Tønder Golf Klub, Tidsholmvej 6, 6270 Tønder

Handball südlich der Grenze

Der Deutsche Handballbund (DHB) ist der Dachverband der deutschen Handballvereine (www.dhb.de). Gegründet wurde er am 1. Oktober 1949 in Mühlheim an der Ruhr. Handball wurde allerdings schon viel früher gespielt: Der Sport hat seinen Ursprung in England und Frankreich, wo man Handball bereits im Mittelalter kannte. 1920 wurde Handball zum Wettkampfspiel. Der DHB ist weltweit der größte Handball-Dachverband. Über 830.000 Mitglieder, 5.700 Vereine und 33.000 Mannschaften gehören ihm bundesweit an. Seit 1995 hat der Deutsche Handballbund seinen Sitz in Dortmund.
Die Erfolge der Nationalmannschaften des DHB sprechen für sich: die Männer-Nationalmannschaft war 3mal Weltmeister (zuletzt 2007), 4mal Vizeweltmeister und im Jahr 2004 Europameister. Die Frauen-Nationalmannschaft wurde 4mal Weltmeister und 4mal WM-Dritter (das letzte Mal 2007).

Der Deutsche Handballbund hat fünf Regional- und Landesverbände. Der nördlichste Landesverband ist der Nordostdeutsche Handball-Verband (NOHV). Er besteht aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg und wurde im Jahr 1991 gegründet. Zuständig für Schleswig-Holstein ist der Handball-Verband Schleswig-Holstein (www.hvsh.de) mit Sitz in Kiel.
Bundesligavereine aus dem NOHV sind der THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt 
(1. Bundesliga Herren), der TSV Altenholz (2. Bundesliga Herren) und  TSV Nord Harrislee (2. Bundesliga Frauen).

Die schleswig-holsteinischen Mannschaften aus der Regionalliga Nordost waren in der Spielzeit 2007/2008 bei den Herren: VfL Bad Schwartau, DHK Flensborg, SG Flensburg-Handewitt II, HSG Tarp-Wanderup, Bramstedter TS und HSG Hohn-Elsdorf.

Bei den Damen spielten in der Regionalliga der HSG Kropp-Tetenhusen, der HSG Tarp-Wanderup, der VfL Bad Schwartau, SC Kisdorf, TSV Owschlag und der TSV Altenholz.

Wie man daran sieht, hat der Handball in Schleswig-Holstein und auch im Grenzlandgebiet ganz im Norden professionelle und bekannte Mannschaften zu bieten. Hervorzuheben sind sicherlich die beiden europäischen Spitzenteams im Handball: SG Flensburg Handewitt  (www.sg-flensburg-handewitt.de)  und der mehrfache Deutsche Meister THW Kiel (www.thw-handball.de).

Wer in der Grenzregion sportlichen Nervenkitzel bevorzugt, sollte sich eine Jahreskarte für die Handballbundesliga besorgen. Die SG Flensburg-Handewitt hat mit ihrem Spitzenhandball dem äußersten Norden europaweit einen guten Namen verschafft. Und seitdem es die Campushalle in Flensburg mit ihren 6000 Plätzen gibt, bekommt man für die Heimspiele manchmal sogar noch einen Platz.

Aber auch daneben gibt es in der Grenzregion mehrere Handballteams in höheren nationalen Ligen, so zum Beispiel den TSV Nord Harrislee (2. Bundesliga Frauen, www.tsv-nord-harrislee.de) in der nördlichsten Gemeinde Deutschlands, der 1950 gegründet wurde. Weiterhin gibt es mit dem DHK Flensborg (www.dhk-flensborg.de) einen Verein der dänischen Minderheit in Deutschland (Regionalliga Herren). Er wurde 1979 als Dansk Håndboldklub Flensborg gegründet. Außerdem bekannt sind der SG Flensburg-Handewitt II (Regionalliga Herren, www.sg-flensburg-handewitt.de), der HSG Tarp-Wanderup (Regionalliga Herren und Damen, www.hsg-tarp-wanderup.de) und der TSV Owschlag (Regionalliga Damen).

Der Handball-Verband Schleswig-Holstein teilt die Mannschaften in Oberligen und Landesligen auf. Zudem ist er in fünf Regionen unterteilt: Nord & Nordsee, Mitte, Förde, Ostsee und Süd. Die Region Nord & Nordsee ist wiederum in die Kreishandballverbände Flensburg (www.khv-flensburg.de), Nordfriesland (www.khv-nf.de), Schleswig und Dithmarschen aufgegliedert. Hier sind weitere Vereine im nördlichen Schleswig-Holstein und in der Grenzregion zu finden. Zu diesen gehören unter anderem IF Stjernen Flensborg (ein Verein der dänischen Minderheit), TSV Süderbrarup, SG Oeversee/Jarplund-Weding, TSV Munkbrarup, MTV Leck, TSV Hürup, Bredstedter TSV, TSV Garding, SG Husum und TSV Kappeln. Alle Handballvereine in der Grenzregion und Umgebung können an dieser Stelle nicht genannt werden.

Mit diesen kleinen und größeren Handballvereinen ist der Handballsport in Schleswig-Holstein nicht nur ein professioneller Sport, sondern auch ein beliebter Breitensport. Dazu beigetragen hat unter anderem in ganz Deutschland und auch in Schleswig-Holstein der Boom, der durch den Gewinn der Weltmeisterschaft der Männer ausgelöst wurde. Die Vereine haben einen großen Zulauf, und insbesondere im Kinderhandball sind die Gruppen voll. Aber auch der Schulhandball ist zurzeit sehr beliebt. Neben Kinderhandball und Schulhandball ist Beach-Handball eine weitere Sparte des Breitensport-Handballs.


Handball nördlich der Grenze

Handball hat in Dänemark einen besonderen Status, da das Spiel hier „erfunden” wurde.

Die Ehre für die Erfindung dieses Spiels wird normalerweise dem Oberst und Lehrer Holger Niel sen aus Ordrup bei Kopenhagen zugesprochen, der im Übrigen auch Erfinder der nach ihm benannten bekann ten Methode zur künstlichen Beatmung war. Allerdings wird die Methode heute nicht mehr ver wendet. Bereits ein Jahrzehnt früher wurde allerdings auch schon aufgrund einer Initiative des Lehrers Rasmus Nicolaj Ernst Handball an der „Borger – og Kommuneskolen“ (Bürger- und Gemeindeschule) in Nyborg gespielt.

Landesweit gesehen spielt die dänische Mannschaft sehr gut, und auch im internationalen Vergleich sind die dänischen Spieler erfolgreich. Besonders die Damen-Handballmannschaft gehörte seit vielen Jahren zu den Besten. 1996, 2000 und 2004 gewann die dänische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen Goldmedaillen.

Gleichzeitig mit dem Erfolg der Damenmannschaft setzte eine massive TV-Berichterstattung über die heimischen Handballwettbewerbe der Damen- und Herrenmannschaften ein. Allerdings hat dies nicht zu einem Anstieg der Mitgliederzahlen in den Vereinen geführt.

Das Handballspiel ist einer der Sportarten, bei denen die weiblichen Teilnehmerinnen in der Über zahl sind. Dies gilt für alle Altersgruppen. Man könnte meinen, dass dies den Ergebnissen der Damen-Nationalmannschaft zu verdanken ist. Das ist allerdings nicht der Fall, da die Frauen auch schon Anfang der 90-er Jahre in der Überzahl waren.

In Sønderjylland gibt es etwa 100 Clubs, in denen Handball von etwa 10.000 Teilnehmern gespielt wird – von den Allerjüngsten bis hin zu den über 60-Jährigen.

In Sønderjylland findet sich eine Reihe von Ligamannschaften, wie z.B. in Tønder, mit der besten Herrenmannschaft. Bei den Damen spielt Sønderjyske in der 1. Liga. 

Der Bereich Tønder hat eine lange Tradition für Handball in der Topklasse. Es gab eine Mann schaft in der 2. Liga in Møgeltønder und in Tønder (damals war die 1. Liga die beste Reihe des Landes). Diese Mannschaften wurden zusammengefasst, da es für zwei Mann schaften auf höchstem Niveau keine Basis mehr gab. Aber die Handballtraditionen leben auch weiterhin, was man u.a. an der Be geisterung des Publikums bei Heimspielen der 1. Mannschaft sehen kann, bei denen 1.000 Zu schauer keine Seltenheit sind. Diese Zuschauerzahlen würden mehrer Liga mann­schaften gerne auf weisen können.

Als Konsequenz des Kampfes um die Spitzenplatzierung haben viele Vereine gemeinsame Mann schaften eingerichtet, oder Vereine schließen sich zusammen. Dies gilt auch für die Ju gend gruppen. Damit gibt es weniger Vereine und größere Abstände zu den Trainingsmöglich keiten. Vielleicht hat es auch den Nebeneffekt, dass einige der Handballspieler, die in erster Linie Handball als Aus gleich sport spielen, die Vereine verlassen werden.

Organisatorisch gehört der Handball in Sønderjylland entweder zum Kreis 7 von Dansk Hånd bold Forbund, der das westliche Sønderjylland bis nach Esbjerg abdeckt, oder zu Kreis 8 (östliches Sønderjylland bis nach Vejle). Auf der Homepage des Dachverbandes www.dhf.dk/ kann nach einem Verein, die diesen Kreisen angehört, ge sucht werden.


Kegeln südlich der Grenze

Das Kegelspiel ist eine der bekanntesten und ältesten Sportarten der Welt mit Ursprüngen in der Hochkultur der Ägypter. Schon im Mittelalter war Kegeln ein weit verbreitetes Vergnügen. Bis ins 18. Jahrhundert wurde ausnahmslos im Freien gespielt. 1885 wurde die organisatorische Grundlage für den deutschen Kegelsport in seiner heutigen Form geschaffen: Im sächsischen Dresden wurde der „Zentralverband deutscher Kegelklubs“ins Leben gerufen. In diese Zeit fällt auch die Ausübung des Kegelsports nach einem einheitlichen Regelwerk und auf genormten Bahnen in geschlossenen Räumen. Im 20. Jahrhundert verbreitete sich dann das Sportkegeln mit rasanter Geschwindigkeit.

Die deutschen Sportkegler sind im Deutschen Kegler- und Bowlingbund(DKB) organisiert, siehe auch www.deutscher-keglerbund.de. Er ist der Spitzenverband für den Kegel- und Bowlingsport in Deutschland und Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund. Der DKB ist aus dem Zentralverband deutscher Kegelclubs hervorgegangen und wurde 1887 umbenannt. Er gliedert sich in vier Disziplinverbände (entsprechend den Bahnarten): Deutscher Bohle-Kegler-Verband (DBKV) für den Kegelsport auf Bohlebahnen, Deutscher Schere-Keglerbund (DSKB) für die Schere-Aktivisten, Deutscher Keglerbund-Classic für Classic/Asphalt (DKBC) und die Deutsche Bowling-Union(DBU) für die Bahnart Bowling.

2007 wurde die erste Europameisterschaft ausgerichtet, und 2008 gab es im Mai in Augsburg den 1. Europapokal für Club- und Vereinsmeisterschaften.

Der Schleswig-Holsteinische Sportkeglerverband e.V. (SHKV) ist der Landesverband für Schleswig-Holstein. Er wurde zum 1. Januar 1948 unter der Bezeichnung "Fachausschuss für das Sportkegeln Schleswig-Holstein" gegründet. Im SHKV gibt es wiederum Kreiskeglerverbände und Vereine. Die Kreiskeglerverbände in der Grenzregion und im nördlichen Schleswig-Holstein sind Schleswig-Flensburg und Nordfriesland.

Der Schleswig-Holsteinische Sportkeglerverband richtet Ländervergleichsspiele, Landesmeisterschaften, Punktspiele und Regionsmeisterschaften aus. Zudem beteiligt er sich an den Deutschen Meisterschaften und am Europacup. Der 11. Europacup fand im Jahr 2007 in Husum statt. Darüber hinaus veröffentlicht der SHKV Termine und Spielpläne, informiert über Ergebnisse und Fortbildungen und organisiert den jährlichen Verbandstag. In diesem Jahr ist der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Sportkeglerverbandes Uwe Oldenburg mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet worden.
 
Kegelvereine in der Grenzregion im SHKV sind unter anderem der VfB Flensburg, VFK Flensburg, KSC Fleckeby, VHK Husum, VFK Friedrichstadt, VHK Heide, SKV Niebüll, VSK Schleswig und TSV Tarp.

Beim Kegelsport wird grundsätzlich in Sportkegler, Breitensportkegler sowie Freizeit- und Hobbykegler unterschieden. Breitensportkegler sind seit 2006 im Deutschen Kegler- und Bowlingbund organisiert und messen sich wie die Sportkegler in Ligen, auf Landes- und Deutschen Meisterschaften. Kegeln ist zudem ein beliebtes Freizeitvergnügen, das auch im nördlichen Schleswig-Holstein häufig auf Feiern und beim geselligen Zusammensein ausgeübt wird.


Kegeln nördlich der Grenze

Im Vergleich zum übrigen Dänemark ist der Kegelsport in Sønderjylland stark verbreitet, was sicher am deutschen Einfluss liegt. Das Kegeln ist in Deutschland entstanden. Es gibt Auf zeich nungen, die seine Existenz schon ab dem 13. Jahrhundert belegen, und auch heute noch gibt es zahlreiche Anlagen.

Kegeln und Bowling sind international in einem Verband mit zwei Abteilungen organisiert - World Ninepin Association für Kegeln und World Tenpin Association für Bowling. Die Namen deuten die Unterschiede zwischen Kegeln und Bowling an.

Beim Kegeln spielt man mit neun Kegeln, beim Bowling mit zehn, aber es gibt auch noch weitere Unter schiede: Kegeln wird auf einer konkaven Holzbahn gespielt (an den Seiten erhöht, am niedrigsten in der Mitte). Dadurch soll die Kugel von Seite zu Seite laufen, wäh rend sie auf die Kegel zu rollt. Die Kugel ist glatt und ohne Fingerlöcher, und die Anzahl der getroffenen Kegel wird nach jedem Wurf gezählt. Früher gab es Ke gel auf­steller, aber bei den heutigen Anlagen werden die Ke gel automatisch durch eine Mechanik aufgestellt.  

Auf Landesebene ist der Kegelsport im Dansk Kegle Forbund (Dänischer Kegelverband) orga nisiert, ein Spezialverband unter Danmarks Idræts Forbund (Dänischer Sportbund), sowie als Zweig von Dansk Firmaidrætsforbund (Dänischer Firmsportverband) 

Im Dansk Firmaidrætsforbund sind etwa 1500 Kegler organisiert, im Dansk Kegle Forbund knapp 6000. Die tatsächliche Anzahl ist jedoch weitaus höher, da der Kegelsport oft auch ge sell schaftliche Vereine sind, typisch mit etwa 20 Mitgliedern, die sich ein- oder zweimal im Monat zum Kegeln, aber eben auch zum gemütlichen Beisammensein treffen. Früher gab es zahlreiche Vereine, die besonderen Berufen vorbehalten waren, also z. B. den Kegelklub für Bäckermeister oder für andere Handwerksmeister, aber durch die Abnahme der Anzahl der Handwerksmeister ist die Basis für diese Klubs verschwunden. 

Kegeln wird in erster Linie von Erwachsenen ausgeübt. Bei den Turnieren von Dansk Kegle Forbund sind ca. 5 % der Mitglieder unter 25 Jahren. Für diejenigen, die Kegeln nur um des ge mütlichen Beisammenseins willen spielen, ist diese Tendenz sogar noch ausgeprägter.

In ganz Nordschleswig gibt es Kegelanlagen: Christiansfeldt, Haderslev, Vojens, Toftlund, Bredebro, Løgumkloster, Aabenraa (2 Anlagen), Kliplev, Sønderborg, Augustenborg, Tandslet, Nordborg, Tønder und Gråsten.


Leichtathletik südlich der Grenze

Leichtathletik ist der Oberbegriff für verschiedene Lauf-, Sprung- und Wurf-Disziplinen. Sie grenzt sich ab von der Schwerathletik, die Sportarten wie Ringen und Gewichtheben umfasst, sowie anderen Disziplinen, bei denen das Stoßen und Schleudern von sehr unterschiedlichen, schweren Gewichten im Mittelpunkt steht.

Die Leichtathletik hatte ihre Ursprünge in der Urzeit, als Menschen schon sehr früh begannen, sich im Werfen, Springen und Laufen zu messen.

Bei den olympischen Sommerspielen gibt es insgesamt 24 leichtathletische Disziplinen. Die Laufdisziplinen umfassen 13 verschiedene Strecken, vom Sprint über 100 m, Mittelstrecken von 800 und 1.500 m bis hin zu den Langstrecken von 5.000 und 10.000 m. Die längste Strecke ist der Marathonlauf mit 42,195 km. Darüber hinaus gibt es noch die Strecken Hürden und Staffellauf.
Zu den Sprungdisziplinen zählen Hochsprung, Stabhochsprung, Weitsprung und Dreisprung.
Wurf- und Stoßwettbewerbe im Olympischen Wettkampf sind Kugelstoßen, Diskuswerfen, Hammerwerfen und Speerwerfen. Eine weitere leichtathletische Disziplin ist der Mehrkampf.

Leichtathletik treibende Vereine in Deutschland gehören dem 1949 gegründeten Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV)  an. Er ist der sechstgrößte Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund.

Der schleswig-holsteinische Landesverband im DLV ist der Schleswig-Holsteinische Leichtathletik-Verband e.V. mit Sitz in Kiel. Er ist die Vereinigung der Leichtathletik treibenden Vereine und Verbände im nördlichsten Bundesland und fördert die Sportart Leichtathletik als Leistungs-, Freizeit- und Breitensport. Ein Schwerpunkt liegt in der Jugendarbeit. Weiterhin organisiert der SHLV Wettkämpfe, informiert über Termine, bietet Lehrgänge an und veranstaltet alle zwei Jahre den Verbandstag. Im Bereich Breitensport wird über Lauf- und Walkingtreffs informiert und im Bereich Ausbildung/Schule werden Trainerprüfungen abgenommen und Lizenzen vergeben.

Dem schleswig-holsteinischen Leichtathletik-Verband gehören 15 Kreisverbände an. Die nördlichsten sind Flensburg-Stadt, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland.

So sind auch in der Grenzregion viele Vereine zu finden, in denen Leichtathletik und die Sportart Laufen ausgeübt werden können. Viele Vereine veranstalten Lauftreffs, haben Jugendabteilungen und bieten Wettbewerbe an.

Allein im Kreisleichtathletikverband Flensburg-Stadt sind acht Vereine registriert. Dazu gehören der 1. Flensburger Lauftreff, ETSV Weiche, Leichtathletik Klub-Weiche, Polizei SV Flensburg, SV Adelby, Trias Flensburg, TSB Flensburg und LG Weiche Adelby.

Im Kreisleichtathletikverband Schleswig-Flensburg  sind 24 Vereine verzeichnet, zu ihnen gehören beispielsweise der TSV Böklund, TSV Glücksburg 09, TSV Nord Harrislee, TSV Kappeln und TSV Schleswig.

Im Kreisleichtathletikverband Nordfriesland sind es sogar 34 Vereine, darunter der Bredstedter TSV, TSV Husum, LAV Husum, Wyker TB und TSV Westerland.


Leichtathletik nördlich der Grenze

Die Athletik ist, zusammen mit dem Ringen, eine der ältesten Sportarten, bei denen Wettbewerbe nach vereinbarten Regeln durchgeführt werden. Weitsprung, Speerwurf, Diskuswerfen und Laufen sind Disziplinen, die schon bei den antiken olympischen Spielen etwa 800 Jahre vor unserer Zeitrechnung ausgeübt wurden.

Zahlreiche Illustrationen auf Krügen, Vasen und Skulpturen aus dem antiken Griechenland zeigen die Faszination beim Sport, und eine der bekanntesten Darstellungen ist der Diskuswerfer des griechischen Bildhauers Myron aus der Zeit um 430 vor unserer Zeitrechnung.

Auch wenn die Athletik eine alte Disziplin ist, gehört sie, was die Anzahl der Mit¬glieder angeht, zu den kleineren. Im Dansk Athletik Forbund(Dänischer Athletik Verband), einem Spezialverband unter Danmarks Idræts Forbund, gab es im Jahre 2006 ca. 33.000 Mitglieder, von denen 25.000 über 24 Jahre alt waren. In den zu DGI gehörenden Vereinen waren etwas über 12.000 Mitglieder registriert, von denen etwa 8.000 älter als 24 Jahre waren. Die relativ große Anzahl erwachsener Athletiksportler liegt vermutlich an dem insgesamt gesteigerten Interesse an Gesundheit / Bewegung, denn viele Athletikverbände haben Laufabteilungen, wo die Möglichkeit besteht, gemeinsam mit anderen Sportlern der gleichen Leistungsklasse zu trainieren. Auch gibt es eine lange Tradition für Seniorenathletik.

Dänemark kennt nur sehr wenige Spitzensportler, die in diesem Bereich internationale Bedeutung gewonnen haben. Der bekannteste dürfte der Kugelstoß Joakim B. Olsen sein, der 2007 den weltweit drittlängsten Stoß erzielte.

Aus Sønderjylland nahm Gerd Larsen(Mittelstreckenläufer mit Karrierehöhepunkt Ende 60-er und Anfang 70-er Jahre) an der Olympischen Spielen in München und Tokyo teil, er erzielte allerdings keine Medaillen.

Die Damenmannschaft von Aabenraa IG gehörte lange Jahre hindurch zu den Landesbesten, und konnte sich im Jahre 2006 als Dritte in der landesweiten Elitedivision behaupten; Anne Møller Eskildsen wurde 2007 Dänische Meisterin im 100 m Hürdenlauf und Hochsprung.

In den Athletikvereinen in Sønderjylland konzentriert man sich in erster Linie auf die Jugendarbeit. Dies ist u.a. eine Konsequenz aus der Tatsache, dass Jugendliche nach Abschluss ihre Grundausbildung oft aus der Region wegziehen, um eine weiterführende Ausbildung zu durchlaufen.

Eine Voraussetzung für die Ausübung von Athletik auf hohem Niveau sind Trainingsmöglichkeiten. In Haderslev, Aabenraa und Sønderborg gibt es vollständig ausgerüstete Kunstbahnenstadien. In Tinglev (bei dem Deutschen Internat) und in Rødekro gibt es zwar mit Kunststoff belegte Bahnen in den Stadien, die aber nicht vollständig Wettbewerbsansprüchen genügen.

Obwohl die Athletik zu den kleineren Sportarten gehört, und es nur wenige Anlagen gibt, bieten zahlreiche Vereine die Möglichkeit an, diese Sportart und das Lauftraining auszuüben. Beispielsweise gibt es in Hammelev und Ballum Vereine mit großen Jugendabteilungen. In den Sommerferien wird regelmäßig eine Athletikwoche für junge Sportler aus ganz Sønderjylland angeboten.


Motorsport südlich der Grenze

Die Sportart Motorsport umfasst alle Sportarten, die das möglichst schnelle oder auch geschickte Bewegen motorgetriebener Fahrzeuge durch ihre Fahrer zum Ziel haben. Im Wesentlichen sind dies Automobilsport, Kartsport, Motorradsport und Motorbootrennen. Daneben zählen auch Wettbewerbe mit Spezialfahrzeugen wie beispielsweise Traktoren (Tractorpulling) bzw. Lastkraftwagen (Truck Racing) zum Motorsport.
Der Motorsport entwickelte sich um 1900 herum aus Wettfahrten der ersten Besitzer von Kraftfahrzeugen.

Bekannte und professionelle Motorsport-Veranstaltungen sind vor allem die internationalen Motorrad-Grand-Prix und Formel-1-Läufe.

Im Unterschied zu anderen Sportarten gibt es im Motorsport keine großen „Turniere“. Dennoch spricht man von „klassischen Rennen“, deren Gewinn als Meilenstein in der Karriere des jeweiligen Piloten gilt. Als Klassiker bezeichnet man zum Beispiel den Großen Preis von Monaco der Formel 1, die Rallye Monte Carlo und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans bei den Automobilen. Die bekannteste Formel-1-Rennstrecke in Deutschland ist der Nürburgring 90 km südwestlich von Köln.
Viele Veranstaltungen im Motorsport werden dem Breitensport zugeordnet, wie z. B. Motocross, Rallye 200, aber auch die Rallye Deutschland als WM-Lauf,  Kartrennen oder Automobil-Slalom.
Der Motorsport in Deutschland ist im Deutschen Motorsport Verband DMV  , im Deutschen Motor Sport Bund DMSB   - der die Durchführung des organisierten Motorsports in Deutschland nach einheitlichen Bestimmungen regelt - im Deutschen Sportfahrerkreis DSK und im Allgemeinen Deutschen Automobilclub ADAC organisiert.
In Schleswig-Holstein ist der Motorsport zum großen Teil in der schleswig-holsteinischen Landesgruppe des Deutschen Motorsport Verbandes, im ADAC Schleswig-Holstein und im Schleswig-Holsteinischen Fachverband für Motorsport  organisiert.

Der Schleswig-Holsteinische Fachverband für Motorsport hat auch die Motorsport Jugend Schleswig-Holstein unter seinem Dach und organisiert Jugend-Motocross-Meisterschaften, Jugend-Autotrial-Meisterschaften, Gleichmäßigkeitsprüfungen und Jugend-Kart-Slalom Meisterschaften.

Die Landesgruppe des Deutschen Motorsport Verbandes Schleswig-Holstein hat ihre Geschäftsstelle in Kiel. Sie wurde 1980 gegründet und hat fünf Mitgliedervereine. Der nördlichste Verein in der Nähe der Grenzregion ist der MSC Nordhastedt an der Nordseeküste. in der Nähe von Heide. Die Landesgruppe im DMV organisiert Veranstaltungen wie Auto- und Moto-Cross-Rennen, Oldtimertreffen und Kartrennen.

Der ADAC Schleswig-Holstein fasst aktuelle Informationen, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und vieles mehr rund um den Bereich Motorsport und Jugendarbeit zusammen. Er teilt den Motorsport im nördlichsten Bundesland in verschiedene Kategorien ein: Automobilsport, Kartsport, Quadsport,  Motorradsport, Motorbootsport und Veteranensport.

Automobilsport
Die Ortsclubs im Automobilsport veranstalten jährlich mehr als 100 Automobilsport-Veranstaltungen im lizenzfreien und auch im lizenzpflichtigen Bereich und dieses in den unterschiedlichsten Sportarten. So werden Rallye-, Slalom- und Turnierveranstaltungen oder sogar Geländewagen-Trials angeboten, die von jedermann gefahren werden können. Clubs sind zum Beispiel der MSC Holstein e.V.  und der Automobilclub Pinneberg .

Kartsport
Seit bekannt wurde, dass der mehrmalige Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher mit dem Kartsport seine Motorsportlaufbahn begann, boomt der Kartsport in vielen Formen. In Schleswig-Holstein gibt es verschiedene Varianten des Kartsports, z.B. Rennkart, Super-Kart-Slalom, Jugend-Kart Slalom und E-Kart-Slalom. Der bekannteste Verein ist der Kart-Racing-Club Schleswig-Holstein, die bekannteste Veranstaltung im Norden der Norddeutsche ADAC-Kart-Cup.

Quadsport
Quadsport ist eine neue Motorsportserie für Jugendliche, die im September 2004 vom ADAC Schleswig-Holstein mit Unterstützung des ADAC-Breitensport-Förderungsfonds als Pilotprojekt gestartet wurde. Bei diesem Sport sind Kinder ab sieben Jahren startberechtigt. Darum steht hier vor allem die Sicherheit an erster Stelle. Quadsport-Clubs in Schleswig-Holstein sind die Wühlmäuse Schleswig-Holstein e.V., der AC Kellinghusen e.V.  und der MSC Lägerdorf von 1925.

Motorradsport
Der ADAC Schleswig-Holstein und seine Ortsclubs veranstalten eine Vielzahl von Motorradsportveranstaltungen von Moto-Cross über Enduro und Speedway bis hin zum Trialsport. Ein Verein im Norden ist der MSC Nordmark Kiel.
Motorbootsport
Im Bereich Motorsport sind die Sportler auch auf dem Wasser aktiv. Neben dem traditionellen Jugend-Motorboot-Turnier findet die Klasse MS11 immer mehr Anhänger. Ein Club ist die Jugend-Motorboot-Gemeinschaft Schleswig-Holstein. 
Veteranensport
Der Veteranensport ist eine Form des Motorsports in Schleswig-Holstein, die viele Anhänger hat. Es gibt eine Reihe von Veranstaltungen für Oldtimer im Land, wie z.B. die Flora Veteranen Fahrt des MSC Elmshorn und die ADAC Hanse Historic des Travemünder ASC.
Weitere Motorsportclubs in der Grenzregion sind der IMC Motorclub Service GmbH in Flensburg, ein internationaler, dänischsprachiger Motorclub, der Veteranen-Club Nord e.V. in Sankelmark, der Motorsportclub Tarp und der MSC Schleswig.


Motorsport nördlich der Grenze

Unter Motorsport versteht man eine Reihe von unterschiedlichen Aktivitäten. In den Medien erzielen Speedwayrennen die größte Aufmerksamkeit, und hier kann Sønderjylland einen der bekanntesten und besten Vertreter, Ole Olsen, aufweisen, der 1971, 1975 und 1978 Weltmeister wurde. Bereits nach der ersten Weltmeisterschaft 1971 entstand der Wunsch, internationale Speedwayrennen in Dänemark durchführen zu können, aber es gab keine geeigneten Anlagen.

Mit Ole Olsen als eifrigem Vorkämpfer, und gemeinsam mit dem Stadtrat von Vojens, wurde die Etablierung einer internationalen Ansprüchen genügenden Anlage in Vojens beschlossen. Die Anlage, Vojens Speedway Center, wurde im September 1975 eröffnet, kurz nachdem Ole Olsen seine 2. Weltmeisterschaft in Wembley in London gewonnen hatte.

Die Eröffnung wurde mit einem großen internationalen Treffen gefeiert, bei dem mehr als 40.000 Zuschauer so bekannte Weltstars wie Ivan Mauger, Barry Briggs und Egon Müller fahren sahen. Die Anlage in Vojens bildete oft den Rahmen für sehr umfassende Veranstaltungen. U.a. wurden Weltmeisterschaften im Mannschaftsfahren, und 1988 das Finale der WM für Einzel-Fahrer in Vojens abgewickelt.

Der Speedwaysport ist im Rahmen von Dansk Motor Union (DMU) organisiert, ein Spezialverband von Danmarks Idræts Forbund (Dänischer Sportbund). DMU organisiert neben Speedway auch BMX, Motorcross und Straßenrennen.

Auf der Homepage www.dmusport.dk kann man Informationen darüber finden, wo es für die verschiedenen Sportarten Vereine gibt.

In Sønderjylland gibt es eine der wenigen Motorsportbahnen in Dänemark, die für Rennen geeignet sind – Padborg Park. Darüber hinaus gibt es noch den Jyllandsring und Ring Djursland. Padborg Park wurde 2003 eröffnet. Es ist eine der längsten fahrtechnischen Anlagen mit einer Motorrennbahn mit einer Länge von 2150 m, vier Rechtskurven, fünf Linkskurven und einer Schikane.

In Padborg Park werden Rennen für Standardwagen und die Formel Ford 1800 veranstaltet. Unter www.padborgpark.dk können Informationen über die aktuellen Rennen eingesehen werden.

Der Motorsport ist im Rahmen von Dansk Automobilsports Union (DASU) organisiert, ein Fachverband von Danmarks Idræts Forbund (Dänischer Sportbund). Es ist einer der kleineren Verbände des DIF mit ca. 8.000 Mitgliedern in 90 Vereinen. Unter www.dasu.dk können weitere Informationen abgerufen werden.


Radsport südlich der Grenze

Im Radsport fasst man alle Sportarten zusammen, die mit dem Fahrrad ausgeführt werden. Dazu gehören der Straßenradsport, der Rennradsport, der Radmarathon, Mountainbikefahren, Einradsport, Radwandern, Hallenradsport und andere Disziplinen. Als Trainingsform und auch als eigenständiges Fitnesstraining hat sich Spinning entwickelt, auch Indoor Cycling genannt.

Hauptsächlich unterscheidet man zwischen dem professionellen Rennradsport und dem Radwandern.

Der Straßenradrennsport gehört in West- und Mitteleuropa zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. Große Popularität genießt der Radsport in Frankreich, Italien und Spanien.
In Deutschland, wo sich die führenden Teams Gerolsteiner, T-Mobile und Milram einen festen Platz in der Öffentlichkeit erworben haben, wuchs der Radsport erst in den letzten Jahren durch Erfolge von Fahrern wie Dietrich Thurau, Jan Ullrich, Erik Zabel und Jens Voigt über das Stadium einer Randsportart hinaus. Gelitten hat er in jüngster Zeit durch immer wieder auftretende Dopingfälle.

Auch das Radwandern, die klassische Form des Radfahrens, hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs erhalten. Gemütlich durch die Lande zu radeln, ohne Zeit- und Leistungsdruck, Spaß in der Gemeinschaft und an Geselligkeit im Verein macht die Sportart Radwandern aus. Der sportliche Ehrgeiz steht bei den Radwanderfahrern im Hintergrund. Spaß an der Bewegung, gemeinsames Erleben und Entdecken von kulturellen Sehenswürdigkeiten, landschaftlicher Schönheit und reizvollen Augenblicken sind beim Radwandern im Vordergrund. In Schleswig-Holstein und in der Grenzregion nahe Dänemark ist das Radwandern ebenfalls sehr beliebt.

Der Dachverband für den Radsport in Schleswig-Holstein ist der Radsportverband Schleswig-Holstein e.V. Er ist Mitglied im Bund Deutscher Radfahrer, dem Dachverband der 17 Landesverbände in Deutschland.

53 Mitgliedervereine gehören dem Radsportverband Schleswig-Holstein an. Auch in der Grenzregion gibt es diverse Vereine. Dazu gehören der TriAs Flensburg in Tarp, der Sportverein Adelby in Flensburg mit den Sparten Radball und Radwandern, der Radsport Club Oeversee in Munkbrarup und der TSV Oeversee . Auch der Borener SV in Kappeln, der Radsport Verein Schleswig  und der Radsportverein Husum  sind Vereine im Norden Schleswig-Holsteins. Teilweise bieten die Vereine mehrere Radsport-Sparten an wie Radtourenfahrten, Mountainbike, Radwandern, Radball und Radrennen.

Der Radsportverband Schleswig-Holstein und seine Mitgliedervereine veranstalten auch Wettrennen, Radtourenfahrten (die sportliche Variante des Radwanderns), Seminare und Radwanderungen wie beispielsweise das Rundstreckenrennen „Rund in Osterby“ vom Rendsburger BC und die Nortorfer Radtouren-Woche.

Eine noch junge Sportart ist das Einradfahren. Vielen ist das Einrad- oder auch Hochradfahren aus dem Zirkus bekannt. In Schleswig-Holstein gibt es mittlerweile ca. 30 Einradgruppen. Organisiert sind die Gruppen meist in Sportvereinen, Schul-AGs oder Jugendzentren.
Hallenradsport hingegen ist eine Randsportart in Schleswig-Holstein, die schon seit fast 100 Jahren im Land von den alten Radsportvereinen ausgeübt wurde, aber nur noch in einigen wenigen Vereinen angeboten wird. Zum Hallenradsport gehört auch die Kampfsportart Radball.

Der Radtourismus in Schleswig-Holstein findet immer mehr Anhänger. Das Ferienland zwischen Nord- und Ostsee bietet reizvolle Radwanderwege in einer abwechslungsreichen Landschaft, wie zum Beispiel den Ostseeküstenradweg, die Nord-Ostsee-Kanal-Route  und den Wikinger-Friesen-Radweg  von Küste zu Küste.


Radsport nördlich der Grenze

Der Radsport umfasst zahlreiche Klubs, die alle Mitglied von Danmarks Cykleunion / DCU (Dänische Radsportverband) sind. Bei den Vereinen handelt es sich einerseits um Amateurklubs, andererseits um Elitevereine.

Die meisten Klubs veranstalten während des Sommerhalbjahres mehrmals pro Woche ein gemeinsames Training, und der Radsport zeichnet sich durch eine gute Kameradschaft aus. Typische Aktivitäten eines Vereins sind:

  • Training / Trainingslager 
  • Trainingstouren, Auslandsreisen 
  • Teilnahme an „Trimm-dich-Veranstaltungen“
  • Teilnahme an Rennen 
  • Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Wintertraining wie Spinning oder Krafttraining.

In Sønderjylland gibt es 11 Elitevereine, entweder reine Eliteklubs, oder kombinierte Elite- und Amateurklubs. Die Mitglieder trainieren mit dem Ziel, an Radsport-Wettbewerben teilzunehmen.

  • Agerskov CK  
  • Haderslev CK76 
  • Rødekro CC 
  • Sønderborg CK 
  • Bov CC 
  • TCM elite
  • Tønder  ACR
  • Esbjerg Cykel Ring 
  • Varde Cykelklub 
  • Vejen BC 
  • Kolding 


Neben den Elitevereinen gibt es auch zahlreiche Amateurklubs, die Anschriften und Kontaktdaten können auf der Homepage www.cyclingworld.dk gefunden werden.

Während der Saison von April bis Ende September werden eine Reihe von Straßenrennen veranstaltet, an denen lizenzierte Fahrer teilnehmen können. Die Fahrer sind in verschiedene Klassen unterteilt.

Kinder und Jugendliche

U11, U13, U15, U17, sowie Junioren.

Senioren Klassen

A, B, C, H40, H50, H60, Damen A, Damen B, Anfänger.

Die Distanzen liegen, anhängig von der aktuellen Klasse, zwischen 15 km und 190 km.

Während der Wintermonate von Oktober bis Januar fahren einige Radsportler Cyclocross / Rad-Cross. Diese Rennen werden einerseits auf Straßen, und andererseits im Gelände durchfahren, bei den verwendeten Rädern handelt es sich um eine Mischung aus normalen Rennrädern und Mountainbikes / MTBs. 
Normale Läufe für Fahrer von MTBs finden im Amateur- und im Elitebereich ganzjährig statt.

Weiter Informationen über die einzelnen Veranstaltungen, Regeln und die Vereine kann man auf der Homepage www.cyclingworld.dk finden.

Alle Vereine in Sønderjylland sind an neuen Mitglieder interessiert, die Kontaktadressen sind auf der genannten Homepage zu finden.


Reitsport südlich der Grenze

Reitsport ist ein ebenso beliebter Turnier- wie Breitensport in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus ist der Norden Deutschlands ein attraktives Ziel für einen Urlaub „hoch zu Ross“ und bietet bekannte Reitsportveranstaltungen.

Der Pferdesportverband Schleswig-Holstein e.V. (www.pferdesportverband-sh.de) ist die Vertretung aller Pferdefreunde in Schleswig-Holstein. Er hat insgesamt 46.000 Mitglieder in Vereinen und Reitbetrieben. 370 Mitgliedsvereine und 390 Mitgliedspferdebetriebe gehören zum Pferdesportverband. Er veranstaltet Turniere, Prüfungen und verteilt 10.000 Breitensport- und Leistungsabzeichen jährlich. Der Geschäftsstellensitz des Pferdesportverbandes ist in Bad Segeberg.
Viele erfolgreiche Pferdesportler kommen aus Schleswig-Holstein. Im Bereich Turniersport werden junge Talente gezielt ausgesucht und mit Beratung und Trainingsmaßnahmen über ihre gesamte sportliche Karriere gefördert. Dies garantieren die Landestrainer und Ausbilder. Ferner überwacht und fördert der Pferdesportverband den gesamten Turniersport im Lande. 
Im Bereich Breitensport wird das Landesbreitensportturnier, ein Treffpunkt für Pferdefreunde aller Sparten, seit 1996 jährlich in Bad Segeberg veranstaltet. Auch in der Fortbildung, bei der Organisation von Veranstaltungen und in dem Projekt "Schule und Verein" hilft der Verband Menschen weiter, die Spaß am Umgang mit Pferden haben.
Der Pferdesportverband  Schleswig-Holstein ist in 14 Reiterbünde aufgeteilt. Die einzelnen Reiterbünde im Land richten Kreismeisterschaften, Turniere und Wettkämpfe aus. 
Die nördlichen Reiterbünde in der Grenzregion Deutschland-Dänemark sind der Reiterbund Nordmark Schleswig-Flensburg e.V. mit Geschäftsstellensitz in Großenwiehe und Süderbrarup bei Flensburg und der Reiterbund Nordfriesland mit Geschäftssitz auf Föhr.
 
Der Reiterbund Nordmark Schleswig-Flensburg e.V. besteht derzeit aus 48 Reitvereinen und 12 Pferdebetrieben. Ihm gehören insgesamt ca. 5.880 Mitglieder an. Er bezieht sich im Wesentlichen auf das Kreisgebiet Schleswig-Flensburg und Flensburg-Stadt. Allein in der Region rund um Flensburg befinden sich mehr als 10 Reitvereine. Als Beispiele sind zu nennen der Flensburger Reit- und Fahrverein von 1924, der Verein Pony Power e.V. in Flensburg, der Reitverein Am Treenetal in Sankelmark und der Reitverein Handewitt.
Ziel des Reiterbundes Nordmark ist die Förderung des Pferdesports und des Freizeitreitens. Außerdem wird sehr viel Arbeit in die mannschaftsbezogenen Wettbewerbe wie Seniorenvergleichswettkampf, Vierkampf, Fünfkampf etc. investiert.
Im Reiterbund Nordmark Schleswig-Flensburg werden folgende Sparten aktiv betrieben: Springen, Vielseitigkeit, Dressur, Fahren, Voltigieren und Freizeitreiten.
Der Reiterbund Nordfriesland ist der nördlichste Reiterbund in Schleswig-Holstein. 32 Vereine und 17 Betriebe mit über 5.500 Mitgliedern sind unter diesem Dachverband zusammengefasst und organisiert. Im Reiterbund Nordfriesland gibt es die Sparten Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Voltigieren, Fahren und Freizeitreiten. Zum Reiterbund Nordfriesland gehören beispielsweise der Sportverein Dagebüll mit der Reitsparte, der Reitverein Niebüll, der Ringreiterbund Eiderstedt in Tating und die Turnier- und Reitsportgemeinschaft St. Peter-Ording.

Auch für den Reiturlauber ist die Region zwischen Nord- und Ostsee besonders attraktiv. Das „Pferdeland Schleswig-Holstein“ bietet dem Pferdesportler, Reiter und Reiturlauber ein dichtes Netz aus Reitwegen und Fahrwegen, zahlreiche Pferdeveranstaltungen und sowie freundliche Gastgeber. So wird ein Pferdeurlaub zu einem ganz besonderen Erlebnis. Detailierte Informationen zum Reiturlaub in Schleswig-Holstein und in der Grenzregion gibt es auf www.sh-tourismus.de.
Bekannte Reitsportveranstaltungen im Norden sind die Baltic Horse Show in Kiel, das Internationale Reitturnier in der Kieler Ostseehalle und das „Pferdefest des Nordens“, das in Bad Segeberg auf der Rennkoppel ausgetragen wird. Auch das Holsteiner Masters 3plus 1 ist mittlerweile ein wichtiges Turnier im Norden  und fasst fünf bekannte Turniere als Stationen zusammen.
Mit der NORDPFERD, der Pferdemesse in den Holstenhallen in Neumünster, hat Schleswig-Holstein jährlich auch eine bekannte Pferdemesse zu bieten.


Reitsport nördlich der Grenze

In Sønderjylland ist Reiten ein beliebter und populärer Freizeitsport. Das liegt auch daran, dass Pferdezucht in der Landwirtschaft sehr verbreitet war, da man früher seine eigenen Zugpferde / Arbeitspferde züchtete.
Im Laufe der letzten 60-70 Jahre, in denen der Trecker eingeführt wurde, modernisierte man die Pferdezucht und züchtete moderne, leichte, edle, einfach zu reitende Reitpferde. Die Zucht von Reitturnierpferden in Sønderjylland gehört zu den besten in Dänemark. Die Pferde sind bei Reitern in ganz Europa und den USA bekannt und nachgefragt.

In Sønderjylland finden sich hauptsächlich zwei Hauptformen des Turnierreitens:

  • a) Ringreiten
  • b) Turniere in den Disziplinen: Dressur, Springen und Military.            

Das in weiten Kreisen beliebten Ringreiten wird praktisch in allen Dörfern abgehalten und hat sich zu lokalen Dorffesten entwickelt. Darüber hinaus werden drei große Ringreiterfeste in den größeren Orten Gråsten, Sønderborg und Aabenraa durchgeführt, an denen jeweils etwa 600 Reiter um die Königswürden kämpfen. Dabei muss im vollen Galopp ein an einer Schnur aufgehängter, sehr kleiner Ring mit einer Lanze gefangen werden.

Auch die großen Ringreiterturniere haben sich im Laufe der Jahre zu umfassenden, jährlich wiederkehrenden Festen entwickelt. Sie blicken auf eine lange Tradition zurück, beispielsweise wurde der Amtsringreiterverein in Aabenraa im Jahre 1896 gegründet.

Die anderen Turnierformen sind: Dressur, Military und Springreiten – sowohl für Ponys, wie auch für große Pferde.
Auch diese Turniere sind organisiert.
Um am Reitunterricht und an Turnieren teilnehmen zu können, ist die Mitgliedschaft eines Reitervereins erforderlich. Dachorganisation der Reitvereine ist Dansk Ride Forbund (Dänischer Reiterverband), der wiederum Mitglied von Dansk Idrætsforbund (Dänischer Sportverband) ist. Außerdem ist Dansk Rideforbund Mitglied des internationalen Reiterverbandes FEI.

Die Vereine von Dansk Rideforbund sind in vierzehn Distrikte unterteilt. Sønderjylland ist der Distrikt 8 und verfügt über 39 Vereine. Der Verband zählt etwa 72.000 Mitglieder in über 430 Reitervereinen.

Als gemeinsame Ziele der Reiterverein gelten:
Die Entwicklung und Vertiefung von Kenntnissen über das Zusammenspiel von Pferd und Mensch, der Jugend Kenntnisse im Umgang und der Pflege von Pferden und Respekt vor dem Tier zu vermitteln, Wissen über Pferde zu erlangen, sowie die Ausbildung und das Training von Turnierreitern.

In Sønderjylland verfügen fast alle der 29 Vereine über Reithallen, davon auch einige über zwei Gebäude. Damit ist man ganzjährig und wetterunabhängig in der Lage, den Reitsport auszuüben.

Reitturniere werden auf verschiedenen Niveaus in allen Vereinen im Freien im Sommer und in den Reithallen im Winterhalbjahr veranstaltet. Größere Dressur- und Springreiten wurden in den letzten Jahren in folgenden Orten durchgeführt:

Tinglev, Vester Sottrup, Sønderborg, Gråsten, Nr. Hostrup und Aabenraa in der Reithalle im Winter und im Freien im Sommer in den Vereinen in Sdr. Hygum und Nr. Hostrup.

Das größte Turnier wird vom Aabenraa Rideklub (Reiterverein Aabenraa), Mønterhøj, abgehalten. Hier gibt es ein Dressur- und Spring-Derby, das bei Reitern aus ganz Südjütland sehr beliebt ist und von zahlreichen Zuschauern Besucht wird.

Außerdem führt Sønderskov Rideklub, Aabenraa, ein Militaryturnier auf höchstem Niveau, u.a. mit der Dänischen Meisterschaft durch.

Durch Unterricht in allen Klubs erfolgt auf einigen Pferden / Ponys, oder auf gemieteten Vereinspferden.

Während der Sommerferien, in den Monaten Juli – August finden im Aabenraa Rideklub, Mønterhøj, einwöchige Reitlager für junge Reiter mit eigenen oder gemieteten Pferden statt. Diese Mischung aus Unterricht und spielendem Umgang mit Pferden / Ponys ist sehr beliebt.

In allen Vereinen spielen Sicherheit und Wissen über „good horsemanship“ bei der Ausbildung von Pferden und Reitern auf Anfänger- und Eliteniveau eine wesentliche Rolle.

Reitsport:

Siehe auch die Homepage von Dansk Rideforbund, wo man unter Distrikt 8 Sønderjylland Auskünfte und Verweise auf die einzelnen Klubs einsehen kann.

Ringreiten:
Siehe auch: www.ringrider.dk 
www.ringriderfesten.dk   


Rudern südlich der Grenze

Rudern hat in Schleswig-Holstein einen besonderen Stellenwert, da es zu einer der Spitzensportarten im Land zählt. Dazu trägt sicherlich die Ruderakademie Ratzeburg bei, das erste Sportinternat im Land mit dem Schwerpunkt Rudern und zugleich Leistungszentrum des Deutschen Ruderverbandes.

Aber auch sonst hat der Rudersport in Schleswig-Holstein ebenso wie nördlich der Grenze in Dänemark in den letzten Jahren einen deutlichen Zuwachs erlebt. Das liegt sicherlich zum Teil an der Verbreitung des Seekajaks, aber auch daran, dass Rudern als Freizeitsport immer beliebter wird. Eine Rudertour auf einem schönen Fluss oder See ist ein beliebtes Freizeitvergnügen, das Natur, sportliche Aktivität und Miteinander gleichermaßen verbindet.

Somit ist Rudern in Schleswig-Holstein Leistungssport und Freizeitsport zugleich.

Der professionelle Rudersport ist im Deutschen Ruderverband (DRV), dem Dachverband der Landesruderverbände in Deutschland organisiert. Der DRV hat seinen Sitz in Hannover. Er wurde 1883 gegründet und ist somit der älteste deutsche Sportverband und mitgliederstärkste Nationalverband des Rudersports. Seit 1932 wurden Frauen-Rudervereine in den Deutschen Ruderverband aufgenommen. 1968 wurde die Deutsche Ruderjugend als Jugendorganisation im DRV gegründet.

In Schleswig-Holstein ist der Rudersport im Ruderverband Schleswig-Holstein organisiert (www.rish.de).

37 Vereine sind zurzeit im Ruderverband Schleswig-Holstein Mitglied. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Schüler-Ruderriegen und zwei Regattavereine, den Lübecker Regattaverein und den Schleswig-Holsteinischen Regattaverein mit Sitz in Rethwisch. Der Ruderverband gibt Termine bekannt, informiert über Regatten, Wettkämpfe und Seminare und organisiert die Ruderjugend in Schleswig-Holstein.

Zu den Rudervereinen in der Grenzregion zählen der Ruderklub Flensburg e.V. , der Flensborg Roklub , ein Verein der dänischen Minderheit und die Friedrichstädter Rudergesellschaft von 1926 . Ein erfolgreicher Verein in der Grenzregion ist die Rudervereinigung Kappeln e.V., die kürzlich den Hans-Hansen-Preis des Landessportverbandes erhalten hat und im Juli das „Grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein verliehen bekommen hat. In Schleswig gibt es den Domschulruderclub Schleswig   und den Slesvig Roklub , einen weiteren Verein der dänischen Minderheit in Deutschland.

Der Ruderverband Schleswig-Holstein weist auf seiner Homepage auch auf den Nordschleswigschen Ruderverband hin und hält extra eine dänische Seite bereit: „Rudern in Dänemark“. Hier gelangt man zu dem Nordschleswigschen Ruderverband sowie zu weiteren sechs dänischen und deutschen Rudervereinen nördlich der Grenze.

Zu den bekannten Ruderevents im Norden zählt der Kanal-Cup in Rendsburg (mittlerweile E.ON Hanse Canal-Cup genannt), der härteste Rudermarathon der Welt. Drei Tage lang tragen die weltweit besten Ruderer spannende Wettkämpfe auf dem Nord-Ostsee-Kanal aus. Auch während der Kieler Woche haben Ruderregatten und Wettkämpfe neben den Segelevents mittlerweile einen hohen Stellenwert.


Rudern nördlich der Grenze

Rudern ist eine der Sportarten, die im Laufe der letzten Jahre ein gewisses Wachstum erlebt hat. Möglicherweise liegt dies an der zunehmenden Verbreitung von Seekajaks. Aber die Beliebtheit liegt bestimmt auch darin, dass es sich beim Rudern um eine Sportart handelt, die in besonderem Maße zum sozialen Beisammensein unabhängig von Geschlecht und Alter auffordert, und gleichzeitig Elemente von Naturerlebnis und sportlichen Wettbewerb bietet.

Das Rudern kann in Sønderjylland als Ausgleichs- und Leistungssport, genauso wie als Rahmen für soziales Zusammensein und für Naturerlebnisse betrieben werden und auf eine reichhaltige Tradition zurück blicken. Dazu kommt noch, dass es in Sønderjylland gute, natürliche Vorraussetzungen für die Ausübung des Rudersports bietet – dies spiegelt sich auch in den zahlreichen Vereinen und Einrichtungen wieder. Die große Zahl verweist vermutlich auch auf die Tatsache, dass die Rudervereine eine wesentliche Rolle in der kulturellen und sozialen Arbeit der deutschen Minderheit innehaben.

Die Vereine
Der Rudersport ist in Sønderjylland durch ein weitverzweigtes Netzwerk von Vereinen und Organisationen bestens organisiert. Die Vereine verfügen über unterschiedliche Boote – traditionelle Wettruderboote in verschiedenen Größen, Kajaks und Kanus.
Die Aktivitäten der Vereine erstrecken sich über ein breites Spektrum, und können damit in den meisten Fällen alle Altersgruppen und alle Ambitionsniveaus ansprechen. Typische Aktivitäten im Sommerhalbjahr umfassen feste Trainingszeiten, gelegentliche Instruktionen durch besonders kompetente Personen und längere Ausflüge mit den Booten. Im Winterhalbjahr bieten zahlreiche Ruderklubs Fitness-Training an, aber auch die Pflege und Wartung der Boote, der Ausrüstung und der Vereinshäuser ist ein wichtiger Teil der Arbeit der Vereine.

Organisationen
Dansk forening for Rosport (DFfR/ Dänischer Verein für Rudersport) ist die Hauptorganisation des Rudersports in Dänemark. Zu den Mitgliedern zählen sowohl die dänischen Rudervereine, wie auch die Klubs der Minderheit in Sønderjylland, die gleichzeitig im Nordschleswigscher Ruderverband (NRV) organisiert sind. Die Arbeit der Organisationen besteht in der Hauptsache aus Dienstleistungen gegenüber den Vereinen, wie beispielsweise Ausleihe von Ausrüstung und Organisation von Wettkämpfen, Regatten und anderen Veranstaltungen.


Segelsport südlich der Grenze

Der Segelsport ist in Schleswig-Holstein weit verbreitet. Als Land zwischen Nord- und Ostsee bietet sich das nördlichste Bundesland als Segelparadies geradezu an. Zahlreiche Binnenseen laden ebenso zum Segeln ein. Der Segelsport ist eine der Spitzensportarten in Schleswig-Holstein und gehört als Schwerpunktsportart neben Beachvolleyball, Hockey, Rudern und Schwimmen zum Olympiastützpunkt Hamburg / Schleswig-Holstein .
Seit Jahren erreichen die schleswig-holsteinischen Kaderseglerinnen und Segler einen Spitzenplatz unter den erfolgreichsten Segelsport treibenden Bundesländern.

Im Segelsport gibt es zwei unterschiedliche Arten des sportlichen Segelns: Regattasegeln und Fahrtensegeln. Regattasegeln ist eine Wettkampfsport, bei dem eine vorher abgestimmte Strecke von zwei oder mehr Booten zur selben Zeit befahren wird. Die Dauer eines Wettkampfes kann von Stunden bei Jollenregatten bis zu Monaten bei Hochseeregatten betragen.

Unter Fahrtensegeln versteht man Segeltörns, die mehr oder weniger sportlich ausgeprägt sein können, aber eher der Erholung oder dem Fortkommen dienen als dem Wettkampf mit anderen Booten. Das Fahrtensegeln reicht von kurzen Tagestörns bis hin zur mehrere Jahre dauernden  Weltumseglung.
Die Dachorganisation für den Segelsport in Deutschland ist der Deutsche Segler- Verband. Der Landesseglerverband im DSV in Schleswig-Holstein ist der Segler-Verband Schleswig-Holstein  mit Sitz in Kiel. Dieser ist wiederum in Kreisseglerverbände unterteilt. Insgesamt sind über 250 Vereine und Verbände im Segler-Verband Schleswig-Holstein organisiert. Im Segler-Verband Schleswig-Holstein ist auch die Seglerjugend organisiert.

Rund um Flensburg gibt es sieben Segelvereine, darunter den Segel-Sportverein Harrislee, die Segler-Vereinigung Flensburg und den Wassersportclub Flensburg. Im Kreis Nordfriesland sind 22 Vereine registriert und im Kreis Schleswig-Flensburg 27. Somit sind auch im nördlichen Teil von Schleswig-Holstein rund um die Grenzregion viele Segelvereine aktiv.
Ein Segelverein der dänischen Minderheit in Deutschland ist der Flensborg Yacht-Club mit Sitz in Flensburg.

Segelsportveranstaltungen
Die beiden größten Segelsportveranstaltungen der Welt und damit weitere bedeutende Höhepunkte im Segelsport sind die Kieler Woche  und die Travemünder Woche . Beide Segelsportveranstaltungen sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Events und Volksfeste im Norden. Die Kieler Woche hält Regatten in olympischen und nicht-olympischen Bootsklassen und die Travemünder Woche Wettfahrten in 34 Klassen bereit.
Darüber hinaus gibt es in der Grenzregion die Flensburg Nautics (www.flensburg-nautics.de), ein alle zwei Jahre stattfindendes großes Treffen zwischen Windjammern, Gaffelseglern und Yachten, die im Hochsommer zu einer Reise in die deutsche und dänische maritime Vergangenheit einladen. 
Mit dem Segeln verwandte Sportarten sind das Windsurfen, Katamaransegeln, Eissegeln und Strandsegeln.


Segelsport nördlich der Grenze

Die Ostküste von Sønderjylland eignet sich wegen ihrer Förden, den geschützten Gewässern, den kurzen Abständen zwischen den Häfen und nicht zuletzt wegen der sehenswerten Natur für alle Formen des Segelsports. In kurzem Abstand von den Küsten gibt es zahlreiche Inseln, die zu einem Besuch einladen – entweder an einer kleinen Anlegebrücke, oder vor Anker in einem natürlichen Hafen.

Der Segelsport in Sønderjylland umfasst heute zahlreiche organisierte Aktivitäten. Die maritimen Sportarten umfassen Yachtsport (Segel- und Motorboote), Windsurfen, Rudern und Kanu- / Kajaksport.

Daneben gibt es zahlreiche nicht organisierte Aktivitäten mit den unterschiedlichesten Fahrzeugen und zu unterschiedlichsten Zwecken, die sich von Jollen über schnelle Motoboote bis hin zu Fischereibooten usw. erstrecken.

Es gibt etwa 40 eingetragene Sportboothäfen im Bereich von Hejlsminde im Norden bis Kollund Mole im Süden mit circa 4000 Liegeplätzen. Der weitaus größte Teil der Häfen ist im Besitz von Vereinen oder den Kommunen, ein kleinerer Teil befindet sich in Privatbesitz. Neben den registrierten Häfen können Yachten auch für kürzere Aufenthalte elf Festmacherbojen benutzen, die von Dansk Sejlunion (Dänischer Seglerverband) in ausgewählten Naturhäfen ausgelegt wurden.

Der organisierte Yachtsport wird im Landesteil von Dansk Sejlunion und Danmarks Tursejlerforening (Dänischer Fahrtenseglerverband) betreut. Dansk Sejlunions Lillebælt Sydkreds / Dänischer Seglerverband, Kreis Kleiner Belt Süd unterstützt und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen in der Region. Der Kreis verfügt über eine Senior- und eine Jugendabteilung. Dansk Sejlunion zählt landesweit ca. 60.000 Mitglieder.

Im Dansk Sejlunion Lillebælt Sydkreds (Sønderjylland) gibt es ca. 3600 Mitglieder, Danmarks Tursejlerforening hat ca. 600 Mitglieder in Sønderjylland. Südlich der Grenze gibt es den Verein der dänischen Minderheit, Flensborg Yacht Club, der als einziger ausländischer Verein Mitglied von Dansk Sejlunion ist!

Die Aktivitäten der registrieten Vereine umfassen Fahrtensegeln mit Schwerpunkt auf sozialem Zusammensein und auf Naturerlebnissen, sowie das mehr sportlich geprägte Segeln, bei dem Regatten in Vordergrund stehen. 
Besonders die Vereine in Aabenraa und Sønderborg führen wesentliche Regatten durch, die Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Nordische Meisterschaften und Dänische Meisterschaften in verschiedenen Bootsklassen umfassen. Der Landesteil konnte im Laufe der Zeit mehrfach dem dänischen Segelsport Talente zuführen, die sich national und international bemerkbar gemacht haben.
Auch die übrigen Vereine des Landesteils sind aktiv, und in den verschiedenen Klubs wird auch eine hervorragende Jugendarbeit geleistet. Der Anteil von jungen Mitgliedern unter 24 Jahren liegt bei etwa 10 % der Mitglieder, was für das Jahr 2006 etwa dem Landesdurchschnitt entspricht.
 
Die Vergangenheit des Landesteils mit der Seefahrt als einem wichtigen Faktor macht sich auch heut noch indirekt durch die große Zahl älterer Yachten bemerkbar, und durch die einzigartigen Häfen mit ihrer Mischung aus Neuem und Alten, aus Tradition und Erneuerung.

Zahlreiche Personen im Landesteil setzen sich für die Pflege der maritimen Kultur ein. Bewahrungswürdige Schiffe in alle Größen und in jedem Alter sind bestimmt kein seltener Anblick. Es finden sich auch zahlreiche kleinere Zusammenschlüsse und Bootsvereine, die damit eine wichtige kulturelle und gesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen.

Die grenznahe Lage von Sønderjylland bedeutet, dass zahlreiche deutsche Wassersportler die Region besuchen. Die Häfen werden deutlich von diesen Besuchern, die ja auch ein Plus für den Landesteil darstellen, geprägt. Zahlreiche deutsche Wassersportler haben ihren Sommer- und auch Winterliegeplatz in Häfen in Sønderjylland.

Die umfassenden Wassersportaktivitäten haben auch dazu geführt, dass man im Landesteil – im Verhältnis zur Einwohnerzahl – eine verhältnismäßig umfassende maritime Wirtschaft findet. Es gibt neben Bootswerften für Neubauten und Service / Wartung auch Firmen, die maritime Ausrüstungsgegenstände herstellen, angefangen von Segeln und Motoren bis zu Beschlägen und Einrichtungen, sowie An- und Verkauf von Booten und Yachten, und in allen größeren Städten an der Küste gibt es Fachgeschäfte für Yachtzubehör.


Tanzen südlich der Grenze

Gesellschaftlich aber auch aus kultureller Sicht hat Tanzen eine große Bedeutung und gilt als eines der ursprünglichsten, naturtriebhaftenAusdrucksmittel des Menschen. So ist es nur natürlich, dass das Angebot auch in Schleswig-Holstein und dem Grenzlandgebiet sehr vielfältig ist, treffen dort doch zwei Kulturen aufeinander.

Bereits für Kleinkinder im Krabbelalter gibt es Musik- und Bewegungsgruppen. Danach können in Kindergärten und Schulen weitere Erfahrungen gesammelt werden, später konzentriert sich das Angebot für Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Vereinen oder Schulen.

Dabei gibt es einerseits private Tanzschulen, die meistens dem ADTV (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband) angeschlossen sind oder Sportvereine mit ausschließlicher Tanzausrichtung oder als Spartensport in einem normalen Breitensportverein.

Die Privaten Tanzschulen bieten meistens das Repertoire der so genannten Standardtänze und der Lateinamerikanischen Tänze an, in denen man dann auch die anerkannten Tanzabzeichen erreichen kann. Dazu gibt es meistens Jazzgruppen, Rock`n Roll-Klassen und Ballett. Zunehmend gewinnen auch Modetänze wie Disco-Fox, Merengue, Salsa oder Free Dance an Bedeutung.

Ähnlich ausgerichtet sind auch die Tanz- und/oder Sportvereine. Rock`n Roll ist so beliebt, dass es einen eigenen Landesverband dafür gibt, der drei seiner fünf angeschlossenen Vereine im Grenzlandgebiet hat (RRC Flying Sauers in Flensburg, TSG Blau-Gold in Eckernförde und Nimbus 2004 in Schleswig/Husum). Eine Liste der im Tanzsportverband Schleswig-Holstein angeschlossenen Vereine findet man im Internet www.tanzen-in-sh.de.

Eine wesentliche Bedeutung für die Tradition, Geschichte und Kultur einer Region und einer Gesellschaft spielen auch die Heimat- und Volkstänze, dies gerade in der Grenzlandregion. Die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz (LAG) ist der Dachverband der Tanz- und Trachtengruppen in Schleswig-Holstein. In ihr sind rund 10.000 Tänzerinnen und Tänzer in 500 schleswig-holsteinischen Tanzgruppen organisiert. Seit 25 Jahren gibt es insbesondere auch den „Landes- Trachten- und Volkstanzverband Schleswig-Holstein“ im SHHB (Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V.).


Tanzen nördlich der Grenze

Auch in Sønderjylland besteht ein breit gefächertes Angebot für Tanzinteressierte. Die traditionellen Tanzschulen bieten Unterricht in Gesellschaftstänzen, aber auch spezielleren Tanzformen oder den mehr sportlich ausgerichteten Stilarten an. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Tanzaktivitäten auf Vereinsbasis.

Tanzschulen
Im Unterschied zu den meisten anderen Sportarten ist der Sporttanz nur selten von Vereinen getragen, sondern beruht auf privater, geschäftlicher Basis. In den meisten größeren Orten kann man sogenannte Tanzschulen finden, die Unterricht im Tanzen als soziale und gesellschaftliche Umgangsform, oder auch als wettbewerbsorientierte Sportart anbieten.

Die Angebote der Tanzschulen nehmen normalerweise Ausgangspunkt in den Standardtänzen (Englischer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quickstepp) und den lateinamerikanischen Tänzen (Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso doble und Jive). 
Oft wird das Repertoire auch durch Tanzformen ergänzt, die ihren Ursprung in der Subkultur und deren Verbindung mit der Film- und Unterhaltungsindustrie haben – also z.B. die Tanzformen, die mit Rock ´n roll, Disco und Hip Hop in Verbindung stehen.

Volkstanz
Die eigentlichen traditionellen Tanzformen des Volkstanzes haben ihrer Heimat normalerweise in Vereinen. Volkstanz wird – aus gutem Grunde – zusammen mit Spielmannsmusik ausgeübt, und bei besonderen Anlässen tragen die Tänzer auch Volkstrachten. 
Viele der Volkstanzvereine in Sønderjylland sind Mitglied im Landsforeningen Danske Folkedansere.  Landesverband der dänischen Volkstänzer.

Andere Tanzformen
Sporadisch finden sich auch exotische Tanzformen wie Bauchtanz oder afrikanische Tänze. Diese Tanzformen werden gelegentlich von Volkshochschulen oder privaten Interessengruppen angeboten, wobei die exotischen Tanzformen auch als besonderer Einschlag bei Festen und privaten Zusammenkünften dienen.

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