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Ausflugsziele

Der folgende Text beschäftigt sich mit 10 Natur-Attraktionen - Hot Spots- südlich und nördlich der Grenze. Der Text ist kurz gefasst und beschränkt sich auf die Arten und Besonderheiten, die charakteristisch für das Gebiet sind. Dabei wurden außergewöhnlich interessante Gebiete ausgewählt, in denen z.B. seltene Tierarten leben und besonders typische Landstriche zu sehen sind. Diese Natur-Attraktionen sind über die gesamte Region verteilt und öffentlich zugänglich. Fast alle sind NATURA-2000-Gebiete.


10 Natur-Attraktionen südlich der Grenze:

Die Geltinger Birk

Die Halbinsel liegt am Ausgang der Flensburger Förde auf deutscher Seite. Das Gebiet ist geologisch aus Strandwällen und Landzungen aufgebaut, die über Jahrhunderte das Meer abgeschnitten haben. Durch Versandung und Vegetation ist daraus nach und nach Landfläche entstanden. Der Strandwall trennt die Flachwasserküste von den Wiesen dahinter. Weiter Richtung Süden liegt eine Moränen-Landschaft mit kleinen Wäldern und Feuchtgebieten. Eines der niedrig gelegenen Gebiete, das zurzeit mit Hilfe von Pumpen trocken gehalten wird, soll in Zukunft wieder auf Meeresspiegel Niveau geflutet werden. Die Außenförde ist ein wichtiger Lebensraum für Schweinswale, die bei ruhigem Wetter von Land aus zu sehen sind. Die unterschiedliche Vegetation in der sowohl nahrungsarmen (Sand), als auch nahrungsreichen Erde (Lehm- und Humusboden) ist die Basis für eine variationsreiche Flora und Fauna. Auf dem Strandwall wachsen Pflanzen, die unempfindlich gegen Meer-Salz sind wie zum Beispiel Strandroggen, Stranddistel und Wertmutkraut. Das Gebiet ist geprägt von einer Vielzahl Wasser- und Küstenvögel. Im Frühjahr sind Scharen von Zugvögeln zu beobachten, die über Sydals und Fyn in nordöstliche Richtung fliegen. Für den Erhalt der Weidelandschaft sorgen große Herden halbwilder Pferde, so genannte Koniks, die von der alten Pferderasse "Tarpan" abstammen, sowie Highland-Rinder.

Wegbeschreibung: Man kann von verschiedenen Parkplätzen (auf der östlichen und westlichen Seite) den ganzen Weg an der Küste um die Geltinger Birk wandern. In dem Ort Falshöft gibt es eine kleine Naturausstellung, hier bekommt man auch Broschüren inklusive Kartenmaterial.


Die Schlei

Sie ist ein lang gezogenes Gewässer, auch als Fjord zu bezeichnen, und hat an einigen Stellen Fluss-Charakter. Die Schlei hat einen ganz eigenen Charme mit unterschiedlichen Landschaften, Naturgebieten und Kulturstätten. Sie verläuft von der Stadt Schleswig ein Stück landeinwärts bis hin zur Mündung in die Ostsee bei Schleimünde. Das gesamte Schlei-Gebiet wurde 2008 zum Naturpark erklärt - aufgrund der besonderen Landschaftsformen und Gegebenheiten in der Natur. Die Regionen bieten unzählige schöne und interessante Naturplätze mit kleinen Wäldern, Wiesen, Stränden, Schilfwäldern, Knicks und vielem mehr.

Das Leben im Wasser und an Land wird u.a. von der Wassertiefe und dem Salzgehalt bestimmt. Im Landesinneren führt die Schlei zum größten Teil Süßwasser, während der äußere Teil vom Salz-Zufluss der Ostsee geprägt ist. Das Vogelleben ist vielfältig - Wasservögel dominieren. Auf der Insel "Möwenberg" bei Schleswig nisten jedes Jahr Scharen von Möwen in einer großen Kolonie. Zudem leben dort Enten, Gänse und Schwäne. Sogar Seeadler sind zu beobachten, wenn sie Futter an den Ufern der Schlei suchen. Die gesamte Naturlandschaft der Schlei kann kaum in wenige Sätze gefasst werden. Deshalb hier eine Auswahl von drei charakteristischen Gebieten, die einen Besuch wert sind:

Haddebyer Noor an der Südseite der Schlei, erreichbar von der Stadt Schleswig
Das Haddebyer Noor ist eine Art See, hat aber einen Zufluss zur Schlei. Die Wikinger nutzten diese Verbindung und gründeten die Stadt Haithabu. An dieser Stelle liegt heute ein Wikingermuseum. Südlich davon liegt das Danewerk mit seinem großen Schutz-Wall. Beide historischen Attraktionen liegen inmitten dieser imposanten Landschaft. Ein ausgewiesener Wanderweg führt rund um das schilfbewachsene Noor.

Missunde und Große Breite an der Südseite der Schlei, erreichbar von Fleckeby, Weseby oder Missunde. Hier kann man auf einem Wanderweg, der durch Wald, Moor und Küstenlandschaft führt, die gesamte Vielfalt der Natur erleben - von der schmalen Stelle Missunde bis zur breiten seeartigen Großen Breite.

Maasholm und Oehe-Schleimünde an der Nordseite der Schlei, erreichbar von Kappeln oder Gelting. Vom Hafen aus oder von Maasholm Bad führt ein Wanderweg an die Ostsee, unmittelbar nördlich von der Mündung der Schlei in die Ostsee. Der Weg führt ein Stück an der Küste entlang, vorbei am Naturreservat Oehe-Schleimünde. Hier leben eine Reihe von Strandvögeln wie Säbelschnäbler, Austernfischer, Sandregenpfeifer und Rotschenkel und viele mehr. An der äußeren Schlei entlang führt der Weg entlang an Flachwasserküsten zurück zum Hafen Maasholm. Eine sehr variationsreiche Küstenlandschaft innerhalb weniger Kilometer.


Der Hauke-Haien-Koog

Der Koog ist ein eingedeichtes Wasserreservoir mit Seen, Wiesen und Schilf südlich von Dagebüll am Wattenmeer. Das Gebiet wurde beim Deichbau Anfang der 60er Jahre erschlossen, um als Reservoir für das Süßwasser vom Bongsieler Kanal zu dienen. Der Koog hat sich seitdem zu einem bedeutenden Vogelgebiet entwickelt. Ganzjährig trifft man hier auf große Ansammlungen von Möwen, -Schwimm - und Wattvögeln. Vor allem gibt es hier viele Gänsearten, aber auch Rohrweihe, Rohrdommel und neuerdings auch den von Holland eingewanderten Löffler, den man im Sommer in kleinen Gruppen beobachten kann. Er nistet auf der Hallig (Insel) Oland im Wattenmeer, kommt aber zur Nahrungssuche auf das Festland in die Süßwassergebiete.

Wegbeschreibung: Von der Schleuse in Schlüttsiel aus direkt am Deich entlang an der Westseite des Koogs. Dort hat man einen Blick über das gesamte Gebiet. Es gibt diverse Parkplätze.


Der Rickelsbüller Koog

Der Koog ist ein ehemaliges Wattgebiet, das beim Deichbau zwischen 1979 und 1981 vom Wattenmeer getrennt wurde. Genau wie der daran angrenzende dänische Margrethe-Koog. Gleichzeitig ist der Rickelsbüller Koog der nördlichste Zipfel des deutschen Festlandes. Richtung Süden grenzt das Gebiet an den Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog, wo der Hindenburgdamm zwischen dem Festland und der Insel Sylt liegt. Der Koog hat sich vom Salzwasser- zu einem Süßwassergebiet entwickelt, da das Wasser der Nordsee durch den Deichbau keinen Zugang mehr findet. Entsprechend hat sich die Pflanzenwelt entwickelt. Vom Grenzdeich aus, zwischen Deutschland und Dänemark, erkennt man den Unterschied zwischen dem Süßwassergebiet "Rickelsbüller Koog" und der Salzwasserregion "Margrethe-Koog". In den Margrethe-Koog wird künstlich Salzwasser gepumpt - daher die Bezeichnung "Salzwassersee". Der Rickelsbüller Koog ist ein besonders erhaltenswerter Lebensraum für Vögel, mit vielen seltenen Wasservögel-Arten. Erwähnenswert ist die Nonnengänse, die sonst nur als Wintergast zu sehen war. Heute nistet sie auch in diesem Bereich. Viele der Wasservögel verbringen das ganze Jahr im Koog. Zu beobachten sind sie besonders gut vom Grenzdeich im Norden aus. Dort gibt es auch eine Info-Hütte.

Siehe auch den Abschnitt über den Margrethe-Koog im Text über die zehn Naturattraktionen nördlich der Grenze.

Wegbeschreibung: Am besten zu erreichen ist das Gebiet von Klanxbüll und Rodenäs aus. Von dort aus ist direkt der Grenzdeich zu erreichen. Hier gibt es auch verschiedene Aussichtspunkte.


Der Beltringharder Koog

Dieser relativ neue Koog entstand beim Eindeichen 1987 an der Westküste umgeben von Deichen. Bei dieser Eindeichung wurde die Hallig Nordstrand (Hallig: Wattenmeer-Insel ohne Deiche) landfest. Der Koog dient genau wie der Hauke-Haien-Koog als Hochwasser-Reservoir für das Süßwasser, das aus dem Landesinnern vom Arlau stammt. Es gibt also mehrere Süßwasser-Seen, aber auch eine Salzwasserlagune, wo das Wasser der Nordsee bei Flut hineinfließen kann. Diese Mischung aus Salz- und Süßwasser-Seen erhöht die Artenvielfalt. Vom Deich aus führt ein Damm zu der kleinen Hallig Nordstrandischmoor. Der Beltringharder Koog ist ein Naturreservat mit vielen Vogelarten -ähnlich wie beim Hauke-Haien-Koog. Zusätzlich zu den Vögeln sind noch die großen Nester der Bisamratte, das sind Anhäufungen von Pflanzenteilen im niedrigen Wasser, zu erwähnen. An der Schöpfwerk Arlau gibt es ein Informationszentrum. Dort werden auch Führungen angeboten.

Wegbeschreibung: Erreichbar von den Orten Hattstedt, Breklum und der Stadt Bredstedt. In diesem Bereich stehen zahlreiche Parkplätze und Aussichtspunkte zur Verfügung.


Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge-Niederung

Das weit reichende Niederungsgebiet liegt ungefähr in der Mitte der Städte Schleswig und Eckernförde im Osten und der Halbinsel Eiderstedt im Westen. Die Treene aus dem Norden und die Flüsse Sorge und Eider aus dem Osten treffen hier aufeinander - daher der Name des Gebiets. Diese großartige Naturlandschaft ist geprägt von Marschland mit Mooren und Wiesen mit weidendem Vieh. Unterbrochen wird das Bild von kleinen Dörfern, die sich auf Alrmoränehügeln über der flachen Landschaft erheben. Eine Vielzahl verschiedener Tier-, Vogel- und Pflanzenarten sind in den unterschiedlichen Abschnitten des Süßwassergebietes heimisch. So hat hier der Weißstorch, der nördlich der Grenze nicht mehr vorkommt, einen festen Bestand - insbesondere in der Nähe von Erfde, Bergenhusen, Hollingstedt und Meggerdorf. Bergenhusen ist als „Storchendorf“ bekannt wegen der rund zwölf bewohnten Storchennester auf den Dächern der Häuser sowie weiterer aufgestellter Nistmasten. Außerdem gibt es in Bergenhusen ein Informationszentrum mit einer Naturausstellung der Naturschutz-Organisation NABU.

Wegbeschreibung: Das Gebiet kann von verschiedenen Stellen aus erreicht werden. Im Informationszentrum in Bergenhusen sowie bei einigen Tourist-Informationen liegen Wanderkarten aus mit Vorschlägen für einzelne Routen.


Das Stiftungsland Schäferhaus

Schäferhaus, das zwischen Harrislee westlich von Flensburg und der A7 liegt, ist ein ehemaliges Militärgelände, das renaturiert wurde. Das heißt jedoch nicht, dass das Gebiet sich selbst überlassen wird. Ganz imGegenteil, denn dieser Bereich wird wie eine alte Kulturlandschaft genutzt - mit Weidevieh und halbwilden Pferden, den Koniks, die auch auf der Geltinger Birk leben (siehe oben). Die Erde ist nährstoffarm und wird nur durch die Fäkalien der Tiere gedüngt. Trotzdem ist sie Nährboden für viele Blumen, die wiederum dafür sorgen, dass es viele Insekten gibt. Es gibt u.a. 27 Arten von Schmetterlingen z.B. den seltenen Lilagoldfalter. Unter den charakteristischen Vogelarten findet man den Neuentöterund das Braunkelchen. Das Stiftungsland Schäferhaus ist somit ein teilweise geöffnetes Weidegebiet mit kleineren Feuchtgebieten und verschiedenem Bewuchs – auch Hutelandschaft genannt. Das Naturgebiet ist in einen nördlichen und einen südlichen Bereich aufgeteilt. Dazwischen liegen die Bundesstraße B199 und der Flugplatz Schäferhaus. Eigentümer ist die Stiftung Naturschutz.

Wegbeschreibung: Es gibt zahlreiche Zugänge zum Schäferhaus. Der nördliche Teil ist z.B. erreichbar von der Grenzstraße/Mühlenweg (Nord), der Straße Am Oxer (Ost), und vom Ihlseeweg (West). In den südlichen Teil gelangt man z.B. vom Alten Ochsenweg (Ost) aus.


Die Obere Treenelandschaft

Die Treene entspringt in Angeln südöstlich von Flensburg und läuft in südwestliche Richtung in das Niederungsgebiet Eider-Treene-Sorge, wo drei Flüsse zusammenlaufen (siehe Einzelpunkt). Das obere Treenetal wird als ein Naturgebiet von einer gemeinnützigen Gesellschaft verwaltet, dessen Mitglieder sind u.a. die Gemeinden. Geografisch liegt das Gebiet auf beiden Seiten der Autobahn A7. Östlich der A7 bilden die Orte Großsolt, Oeversee/Frörup und Munkwolstrup einen Rahmen um und Zugang zum größten Teil des Gebietes. Westlich von der A7 wird das Gebiet begrenzt durch ein schmales Flusstal vorbei an Sankelmark und Tarp. Das Gebiet ist malerisch mit wechselnder Landschaft wie Moore, Felder, Heide, Binnendünen, Wälder, Seen und das Flusstal. Das Gebiet "Fröruper Berge" ist ein Naturschutzgebiet mit Mooren und Heiden. Das Gleiche gilt für den Treß-See mit Binnendünen. Die gesamte Treenelandschaft ist gekennzeichnet durch eine vielfältige Flora und Fauna mit unterschiedlichen Natur- und Landschaftsarten. Unter anderem sind dort acht Amphiebienarten und die seltene Blume Kuhschälle zu finden, die innerhalb Schleswig-Holsteins ausschließlich hier heimisch ist. Weiterhin gibt es eine Schafherde mit Hirten, die im Laufe des Jahres von Ort zu Ort zieht, damit die Gebiete abgeweidet werden können.

Wegbeschreibung: Es gibt zahlreiche Wanderwege. Broschüren dazu halten die Tourist-Informationen bereit. Es gibt ausgewiesene Parkplätze u.a. bei Tarp, Süder Keelbek, Fröruper Berge und Juhlschau. Weitere Informationen unter www.oberetreenelandschaft.de 


Der Süderlügumer Wald mit Heide und Moor

Nahe der deutsch-dänischen Grenze zwischen Süderlügum und Ladelund gibt es ein interessantes und abwechslungsreiches Wald- und Heidegebiet, dessen Besuch sich lohnt. Die Erde ist leicht und sandig, das prägt auch die Pflanzenwelt, in der Nadelgehölze ebenso wachsen wie aber auch Buchen und Eichen. Zusammen mit den offenen Heide- und Moorgebieten ergibt dies ein unterschiedliches Landschaftsbild – ein Kontrast zu den oft dunklen und monotonen Nadelwäldern in den Plantagen nördlich der Grenze. Angrenzend an die Westseite des Waldes liegen Binnendünen und im östlichen Bereich mehrere einzigartige Moore. Dort lebt auch die Kreuzotter, die vor allem in Moor und Heidegebieten mit sandiger Erde ihren Lebensraum hat. Ferner trifft man auf Rotwild, das immer mehr aus Dänemark zuwandert. Es gibt spezielle Vogelarten wie Schwarzspecht, Hohltaube (nistet in den Nestern des Schwarzspechtes, nachdem diese das Nest verlassen haben), Heidelerche, Neuentöter und Schwarzkelchen.

Wegbeschreibung: Man kann das Gebiet auf verschiedenen Wegen erreichen - am besten ist der zwischen Süderlügum und Westre.


Gotteskoogsee

Dieses sehr tief gelegene Sumpfgebiet (2,5 M unter NN) ist das Überbleibsel eines großen Marschgebietes, das früher direkten Zugang zum Meer hatte. Im Mittelalter umfasste das See- und Sumpfgebiet ganze 2500 ha. Eine Reihe von Eindeichungs - und Trockenlegungs-Projekten waren teilweise erfolgreich. Dennoch konnte nur ein Teil des Gebietes für landwirtschaftliche Ziele genutzt werden. Heute ist ein einzigartiges Naturgebiet von ca. 275 ha übrig geblieben. Es gibt hier hauptsächlich große Schilfwälder mit freien Wasserflächen und in den Randgebieten teils Wälder, teils Felder und Wiesen. Die typischen Arten hier sind die Vögel, die in Schilfwäldern leben wie z. B. Teich- und Rohrsänger, Rohrdommel, Rohrweihe, Wasserralle, Graugans und diverse Wasservögel wie Enten und Blesshühner. Auch der imposante Seeadler nistet in der Nähe. Man kann ihn dabei beobachten, wie er oben in den Lüften kreist und Ausschau hält nach Nahrung (Wasservögel und Fische). Große Schwärme von Staren sammeln sich in der Zugvogelzeit (März/April und September/Oktober) zum Übernachten im Schilf. Eine Infohütte beim Parkplatz an der Ostseite des Gebietes ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf verschiedenen Wegen.

Wegbeschreibung: Es gibt einen einfachen Zugang zum Gebiet von der Landstraße zwischen Niebüll und Aventoft.


10 Naturattraktionen nördlich der Grenze:

Margrethe Kog

Eingedeichtes Marschgebiet mit mehreren kleineren und größeren Seen an der Küste Südwest von Højer mit sowohl Süßwasser als auch Salzwasser. Das ganze Jahr hindurch große Mengen an Wasser- und Watvögeln. Im Winter und in der Zugzeit sind große Mengen von Arten wie Alpenstrandläufer, Austernfischer, Pfuhlschnepfe, Knutt, Großer Brachvogel, Dunkler Wasserläufer und Grünschenkel sowie eine Reihe von Seeschwalben und Möwenarten zu sehen. Bei den Wasservögeln sind tausende von Weißwangengänsen, Ringelgänsen, Graugänsen, Pfeifenenten, Krickenten u. a. zu sehen. In geringerer Anzahl sind u. a. Löffelenten, Spießenten und Schnatterenten zu sehen. Im Sommer darüber hinaus auch z. B. Säbelschnäbler, Uferschnepfe und Knäkente. Zu den eher besonderen Arten gehören: Löffler, Wiesenweihe, Seeadler und Wanderfalke.

Wegbeschreibung: Man kann von der Wiedau-Schleuse bei Højer direkt gen Süden gehen. Außerdem kann man den südlichen Teil mit dem Salzwassersee besichtigen vom Grenzdamm mit Zufahrt über Rudbøl/Rodenäs. Die Südseite dieses Damms stellt auf der deutschen Seite der Rickelsbüller Koog dar, der in etwa dasselbe Vogelleben aufweist (Siehe. „10 Natur-attraktionen südlich der Grenze“).


Tøndermarsken (Die Tonderner Marsch)

Die reine Süßwassermarsch liegt hinter dem Margrethe Kog, und ist ebenfalls in eine Reihe von – durch Deiche getrennte - Köge unterteilt. Westlich liegen Ny og Gammel Frederikskog, weiter Richtung Osten u. a. Rudbøl Kog, Magisterkog und Ubjerg Kog. Ein Teil des Gebietes ist urbares Land, andere sind ausgedehnte Graswiesen, sowie Gebiete mit Seen und Röhrichten. Ein großer Teil der Zugvögel sind die selben wie im Margrethe Koog zu sehen sind und dazu können noch Arten wie Gold-Regenpfeifer, Kiebitz hinzugefügt werden, die man insbesondere im Herbst in Tausende zählenden Schwärmen, sehen kann. Ein besonderes Naturphänomen sind die großen Starenschwärme, genannt „Schwarze Sonne“ (sort sol).Bei den Brutvögeln lassen sich Rohrweihe, Rohrdommel, Bartmeise, Schilf- und Teichrohrsänger, Blaukehlchen, Trauer-Seeschwalbe, Knäkente und Löffelente nennen. Seltenere Wasserpflanzen wie Schwanenblume und Krebsschere finden sich in den Gräben und Kanälen. Der seltene Fisch Nordseeschnäbel lebt in der Wiedau und ist geschützt.

Wegbeschreibung: Das Gebiet kann von den vielen Wegen, Feldwegen und Pfaden aus überblickt werden, die das Gebiet durchkreuzen. Karten und Broschuren gibt es u. a. bei den Touristinformationen und Attraktionen.


Ballummarsch und der Damm nach Røm

Nördlich von Hjerpsted Bakkeø (Altmoräne) kommen wir wieder in ein niedriges Marschgebiet, nämlich die Ballummarsch, die aus niedrigen Wiesen und Feldern hinter dem Deich besteht (Süßwasser) und dem Vorland vor dem Deich in Richtung Westen(Salzwasser). In diesem Gebiet finden sich zum Großteil dieselben Vogelarten wie im Margrethe Kog, und es gibt denselben Wechsel zwischen dem eigentlichen Wattenmeer und der Marsch hinter dem Deich. Die großen Gänseschwärme locken in der Zugzeit (insbesondere im März-April und Oktober-November) viele Natur-Touristen hierher. Hier kann man beobachten, wie die Gänse draußen im Watt übernachten, wo sie vor den Füchsen in Sicherheit sind und in der Morgendämmerung zur Nahrungsaufnahme auf die Wiesen fliegen. Vom Damm nach Röm aus sieht man gen Süden die Fortsetzung von Ballum Vorland, und gen Norden setzt sich das Vorland fort teils ein Stück gen Westen am Damm entlang, teils am Festland gegen Norden. Hier sind es wiederum die großen Schwärme von Enten, Gänsen und Watvögeln, die dominieren – insbesondere Weißwangengans und Graugans, Pfeifenente, Stockente, und Krickente samt Pfuhlschnepfe, Großer Brachvogel, Säbelschnäbler und Alpenstandläufer. Bei den Brutvögeln auf dem Vorland lassen sich Austernfischer und Rotschenkel als die vorherrschenden nennen. Eiderenten gehören auch mit in das Bild am Damm entlang, wo sie bei Hochwasser oft an Land gesehen werden. Im Hinblick auf das Pflanzenwachstum ist das Vorland geprägt von den Arten, die Salz vertragen, wie Queller, Andelgras, Strandastern, Strandflieder u. a.

Wegbeschreibung: Ballum Enge kann man von den vielen Wegen in diesem Gebiet zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto sehen. Von Ballum Sluse (Schleuse) aus bekommt man einen guten Überblick über das Gebiet sowohl vor als auch hinter dem Deich. Darüber hinaus mehrere Parkplätze auf dem Damm nach Røm.


Rømø

Auf Røm ist die Natur geprägt von dem eigentlichen breiten Sandstrand, Wiesen und Dünenheiden, Dünenwälder sowie urbaren Feldern. Dünenheiden mit Strandhafer, Bibernell-Rose, Besenheide, Glockenheide, Krähenbeere u. a., und in den Senken mit u. a. Wollgras und Rauschbeere stehen unter Naturschutz und sind von bedeutendem Ausmaß. Hier hört man im Frühling und im Sommer u.a. den Gesang des Großen Brachvogels. Über den Dünen und Heiden sieht man im Sommer die jagenden Rohr- und Wiesen-Weihen und Turmfalken. Aus den Röhrichten hört man das „Pauken” der Rohrdommel, Teich- und Rohrsänger sowie Wasserralle und Rothalstaucher. Auf den Wiesen nördlich und südlich von Lakolk sieht man die Uferschnepfe, den Kiebitz, Säbelschnäbler, Austernfischer, Rotschenkel u. a. Draußen auf den großen Sandflächen am Nordseestrand sieht man viele verschiedene Arten Möwen und Seeschwalben, die kleinen Zwerg-Seeschwalben und die See-Regenpfeifer brüten am selben Strand, und müssen sich vor Hochwasser und den vielen Touristen an den Strand zurück ziehen, so dass es schwer sein kann Junge groß zu ziehen. Als weitere Besonderheit kann man den Ziegenmelker in den Wäldern der Insel finden.Seehunde kann man oft vom Juvrediget in der NO-Ecke der Insel sehen. Am Strand gibt es viele der Muschelschalen und Schneckenhäuser der Nordsee – und mit ein wenig Glück und Ausdauer findet man auch ein bisschen Bernstein.

Wegbeschreibung: Es gibt viele gute Karten und Broschüren mit eingezeichneten Wanderrouten, die man u. a. bei den Tourist-Informationen erhält.Im Hinblick auf die Natur sind der mittlere und nördliche Teil der Insel am interessantesten.


Lindet-Hønning Wälder

Ein großes zusammenhängendes Waldgebiet, das zwischen Arrild und Arnum liegt. Große Teile des Waldes sind von jungem Wald geprägt auf Grund des Orkans von 1999, der große Mengen an Bäumen umriss. Im Norden gibt es ein altes Gebiet, das unter Naturschutz steht, mit Eichen und Buchen, die zum Teil hinfällig sind. Südlich davon sieht man u. a. Eichenwälder und Nadelwälder. Westlich von Arrild liegt ein Binnendünengebiet mit Erika-Heide und einzelnen Waldkiefern. An Tieren gibt es u. a. Rothirsch, Damwildund Kreuzotter, während das Vogelleben sehr artenreich ist, mit u. a. folgenden Arten: Schwarzspecht, Grünspecht, Uhu, Turteltaube,Weidenmeise, Sommer-Goldhähnchen, Neuntöter um die etwas spezielleren zu nennen. Kraniche vermehren sich in den Mooren um dieses Gebiet, die jedoch nicht unmittelbar begehbar sind. Man sieht sie jedoch über das ganze Sommerhalbjahr von den Wegen aus, z. B. von Allerupvej und Sønderhedevej.

Wegbeschreibung: Der größte Teil dieses Gebietes ist Staatswald und es gibt viele Parkplätze von denen aus man auf Wandertouren oder Radtouren gehen kann. Broschuren findet man an den Parkplätzen, in Arrild Ferieby und auf der Homepage der „Skov- og Naturstyrelsen”. (Wald- und Umweltbehörde)


Draved Wald und Kongens Moor

Der Wald und das Moos hängen unmittelbar zusammen, so dass man hier von einem Gebiet sprechen kann. Draved Skov ist der größte Naturwald (d. h. ohne jede Form von Betrieb) in Dänemark und damit sehr speziell in seinem alten Bewuchs - geprägt von dem recht feuchten Boden mit mehreren sumpfigen Stellen. Hier gibt es insbesondere viele Erlen, Birken, Eichen und Linden in dem Wald, der an vielen Stellen sehr wie ein Urwald wirkt. Im Wald gibt es u.a. viele Vogelarten, die an die alten Bäume gebunden sind, wie zum Beispiel der Schwarzspecht, Bunt- und Kleinspecht, Meisen, Baumläufer und Hohltauben. An das westlich vom Wald gelegene Moor (Kongens Mose) wird ein Hochmoor renaturiert, d. h. dass der Wasserstand angehoben wurde, so dass das Moor verbesserte Umweltbedingungen erhält, um nicht auszutrocknen und zu sehr durch Büsche und Bäume zu zuwachsen. Im Moor gibt es besondere Hochmoorpflanzen wie z. B: Rosmarinheide, Glockenheide,Moosbeere, Beinbrech/Moorlilie u. a. Bei den Vögeln handelt es sich um diverse Entenarten, Bekassine, Braunkehlchen, Wiesenweihe, Kraniche u. a. Außerdem suchen die Vögel des Waldes wie z. B. Raubvögel hier im Moor Nahrung. Im Winter sieht man große Schwärme von Singschwänen und Zwergschwäne.

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz mitten im Wald führen gekennzeichnete Pfade durch den Wald und durch das Moor. Am Teltkrovej am südlichen Ende des Waldes, gibt es einen Aussichtsturm. Das eigentliche Moor ist feucht und damit schwierig zu begehen, der Zutritt ist im Sommer verboten. Vom Galgebakkevej nördlich des Moors kann jedoch ein Teil gesehen werden.


Frøslev Plantage und Moor

Direkt westlich der Autobahn erstreckt sich ein großes Wald-und Naturgebiet über 2600 ha in Richtung Westen und über die deutsch-dänische Grenze hinweg bis zum Ort Jardelund auf der deutschen Seite der Grenze. Hauptsächlich besteht er aus der großen Frøslev Plantage. Es handelt sich hierbei um einen Nadelwald, der überwiegend aus Rot-Fichte und Sitka-Fichte besteht. In den letzten Jahren sind einige Pflanzungen vorgenommen worden mit jüngeren Laubwaldbestandteilen mit Eiche und Buche. Außerdem gibt es einige wenige alte Eichenkratts in diesem Gebiet. Kleinere Feuchtgebiete im östlichen Teil des Waldes sowie mehrere offene Erika-Heiden in den Binnendünen tragen dazu bei eine Variation zu schaffen , und bieten Lebensraum für eine Reihe Tier-und Pflanzenarten im Gegensatz zu den dunklen monotonen Fichtenwäldern. Das Moor ist umgeben von feuchten Wiesen mit weidenden Tieren, während das Moor selbst ein feuchtes Hochmoor ist mit sumpfigem und schwer zugänglichem Gelände. In Bezug auf die Tiere lassen sich große Bestände von Damwild und Rotwild nennen, an einigen Stellen gibt es wilde Kaninchen. Bei den Vögeln gibt es mehrere, die typisch für Sønderjylland sind, u. a. können genannt werden Turteltaube , Schwarzspecht, Sommergoldhähnchen, Neuntöter, Uhu, Kraniche, Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, Weidenmeiseund Heidelerche.

Wegbeschreibung: Von mehreren Parkplätzen sowohl im Wald als auch am Moor starten gekennzeichnete Wanderwege. Das Moor, an dem es eine unbemannte kleine Informationshütte gibt, ist sehr interessant und im Wald sind die nördlichen Teile die abwechslungsreichsten und interessantesten.


Wälder und Seen bei Gråsten (Gravenstein)

Die Gegend um Gråsten ist seit Jahrhunderten für ihre schöne Natur bekannt und in einem Kreis um die Stadt und den Schlosspark liegen große Waldgebiete mit einer großen Anzahl an künstlichen Seen, die durch die Jahre Herzöge und Könige erfreut haben. Die Wälder, von denen die meisten Staatswälder sind, sind üppige Laubwälder mit Buchen, Eichen und Eschen sowie feuchte Schluchtenmit kleinen Bächen, die das Gebiet durchschneiden. An mehreren Stellen gibt es abgeweidete Allmenden vielen Büschen wie z. B. Weißdorn. Beinahe alle Seen sind künstlich, insofern sie aufgestaut sind. Ein besonderes Tier, das seinen Lebensraum nur hier in der Region hat, ist die Haselmaus. Bei den Vögeln handelt es sich um beinah alle die gewöhnlichen Waldarten und in den Seen gibt es über das ganze Jahr viele Wasservögel. Im Winter gibt es große Mengen an Reiherenten, im Sommer Arten wie Haubentaucher, Blässhühner und Höckerschwäne. In den Bäumen am Schlosssee gibt es eine Kolonie von Kormoranen und Graureihern. Der Eisvogel wird oft am Schloss gesehen. Teichfrösche quaken im Juni im Chor aus den Waldseen.

Wegbeschreibung: Von den Parkplätzen am Gravensteiner Schloss (Gråsten Slot) sowie von z. B: Margrethe Sø (Einfahrt vom Felstedvej) gibt es viele gekennzeichnete Routen denen man in dem weitläufigen Gebiet folgen kann.


Haderslev Tunneltal

Vom Kleinen Belt streckt sich der Haderslev Fjord und Tunneltal in das Land hinein bis zur Stadt Haderslev und weiter Richtung Westen zum Haderslev Dam, nach Hindemaj und Pamhule Wald mit Tørning Wassermühle. Alles in allem ein Gebiet mit großen landschaftlichen und natürlichen Werten. Der Fjord ist von Landseite aus nicht unmittelbar zugänglich in seiner vollen Länge, sondern nur stellenweise. Haderslev Dam überblickt man vom Damparken in der Stadt Haderslev (Hadersleben), vom Krankenhaus an der Nordseite sowie vom Pfad „Geheimerådens Sti”, der an der Südseite entlang führt. Der See Hindemaj, der waldumkreist unmittelbar westlich des Dammes liegt, sowie Pamhule Skov mit Tørning Mühle und Stevning Dam, kann man von den unzähligen Pfaden und Wegen in diesem Gebiet erleben. Bei Hindemaj gibt es einen Aussichtsturm. Broschüren mit Karten gibt es bei den Touristinformationen u. a. Alle die gewöhnlichen Wasser-und Waldvögel gibt es in diesem Gebiet.Zu den eher seltenen Tieren hier gehören der Rotmilan und Seeadler, die sich beide in den Wäldern in dem Gebiet vermehren sowie eine große Kolonie mit Lachmöwen und Fluss-Seeschwalben auf einer Insel beim Krankenhaus. Zu den Tieren, die genannt werden können gehörtder kleine Laubfrosch mit der sehr kräftigen Stimme, der am Abend im Mai-Juni überall zu hören ist

Wegbeschreibung: Im Sommer kann man auf dem Fjord eine Fahrt mit dem Ausflugsboot unternehmen. Das Gebiet ist groß und es gibt zahlreiche Parkplätze als Ausgangspunkt für Wandertoren und Fahrradtouren, siehe oben. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Broschüren und im Touristenbüro in Haderslev.


Sydals

Im Süden der Insel Alsen, der gleichzeitig ein ausgeprägter Touristenbereich ist mit z. B: vielen Campingplätzen gibt es eine Reihe feiner, kleinere Orte. Der Sønderskov unmittelbar östlich von Sønderborg ist ein typisches Beispiel für einen ostjütischen Küstenwald. Er steht hoch erhaben auf einer hohen lehmigen Steilkante, an der der Wellenschlag die Küste auf natürliche Weise erodiert. Der Wald ist geprägt von üppigem Buchenhochwald und gleichzeitig ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung der Stadt. Das Sumpfgebiet Fredsmaj mit viele Wasservögel, liegt in einer Talsenke im Wald zum Küste angrenzend. Weiter östlich liegt die Bucht Hørup Hav zwischen der eigentlichen Insel Als und der südlichen Halbinsel Kegnæs, und stellt ein Stück typischer Ostküstennatur dar mit der Steilküste unterbrochen von flachen Buchten. Entlang der Küste von Sønderborg bis Høruphav gibt es Pfade, ebenso auf Kegnæs und im Gebiet Skovmose-Pøls Rev, die vielfältige Möglichkeiten bieten, um die Küstennatur zu erleben. Auf Kegnæs gibt es einen Aussichtsturm bei Hartsø mit einem reichen Vogelleben( insbesondere im Frühling), und es ziehen auch große Vögelschwärme über das Gebiet, sowohl im Frühjahr als auch im Herbst, insbesondere Raubvögel und Entenvögel. In den Frühlings- und Sommernächten hört man das Quaken des Laubfrosches aus kleinen Teichen und Weihern in den Feldern und aus dem Wald.

Wegbeschreibung: Zahlreiche Parkplätze mit Informationstafeln z. B. im Sønderskoven, Høruphav/Lambjerg Indtægt, Kegnæs Drej, Pøls Rev. Broschüren mit Karten und Routenvorschlägen bekommt man an den Campingplätzen, Touristinformationen etc.

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