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Ein Ja mit weitreichenden Konsequenzen


29.05.2017


Die digitale Kommunikation zwischen Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Behörden in Dänemark funktioniert in den meisten Fällen reibungslos. In wenigen, aber tragischen Fällen kann es jedoch zu Problemen kommen, nämlich dann, wenn sich der Arbeitnehmer für das digitale Kommunikationssystem ”Digital Post / E-Boks” angemeldet hat, ohne das System und dessen Funktionen technisch bzw. sprachlich zu beherrschen. Zuweilen wird aufgrund von falschen Informationen oder auf Druck des Arbeitgebers ein Zugang beantragt, ohne dass man die Möglichkeit hat, den digitalen Postkasten einzusehen.

Im Regionskontor & Infocenter sind derartige Fälle bekannt geworden.

Beispielsweise wurden einem Grenzpendler, der für die Lohnabrechnungen den Zugang NemID beantragt hat, durch das Jobcenter Fragebögen im Zusammenhang mit einer Krankengeldbeantragung gestellt, die erst nach 6 Wochen durch den Arbeitnehmer gelesen wurden. In diesem Fall wurden Fristen überschritten, die zum Verlust von Krankengeld für einen Zeitraum von vier Wochen führten.

Die digitale Kommunikation bringt viele Vorteile mit sich, sofern man sprachlich und technisch den Anforderungen gewachsen ist.

Man ist als Grenzpendler nicht verpflichtet, sich dem digitalen Kommunikationssystem anzuschließen und sollte sich vorher über alle Konsequenzen beraten lassen.

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