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Hohe Erwartungen an Regierungsinitiative


12.02.2015 // Vorschläge für wirtschaftliche Entwicklung vorgelegt


Am kommenden Montag findet in Sønderborg die Auftaktkonferenz zur dänischen Regierungsinitiative statt, die die wirtschaftliche Entwicklung und einen zusammenhängenden Arbeitsmarkt, sowohl in der Region Sønderjylland-Schleswig, als auch in der Fehmarnbelt-Region, in den Fokus rückt.

Die Region Sønderjylland-Schleswig begrüßt diese Initiative sehr und blickt erwartungsvoll auf die Ergebnisse der Konferenz. Als Beitrag zur Konferenz haben die Partner der Region 12 Vorschläge zur Förderung des wirtschaftlichen Wachstums und der Mobilität auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zusammengestellt, die sowohl aus den Erfahrungen aus 17 Jahren grenzüberschreitender Kooperation resultieren, als auch auf Kooperationen mit anderen Grenzregionen beruhen. Konkret werden folgende Vorschläge vorgelegt:

1. Infrastruktur als Rahmenbedingung für Wachstum und wirtschaftliche Entwicklung

2. Engere Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden und dem Regionskontor & Infocenter zu Mobilitätsfragen (Steuer, Soziale Sicherung, Digitalisierung) 

3. Förderung der Grenzpendlerberatung durch staatliche Stellen, sowohl an der Landgrenze, als auch in der Fehmarnbelt-Region 

4. Förderung des internetbasierten Informationsangebotes der Region in gleicher Weise, wie die Øresundregion durch das dänische Wirtschafts- und Steuerministerium gefördert wird 

5. Einführung einer Grenztauglichkeitsprüfung für neue Gesetzgebung / Vorschriften von deutscher und dänischer Seite, Abbau juristischer Mobilitätsbarrieren 

6. Etablierung einer festen Kooperation der statistischen Behörden 

7. Förderung der Nachbarsprache 

8. Nutzung und Ausbau der wirtschaftlichen Potentiale der grenzüberschreitenden Gesundheitswirtschaft bei gleichzeitig verbesserter Mobilität der Patienten 

9. Prüfung und Unterstützung der Bildung von Eures-T-Netzwerken in den deutsch-dänischen Grenzregionen 

10. Ausgleich von kommunalen Mehrbelastungen, die durch Grenzpendler verursacht werden während deren Steuerzahlungen nicht an die Kommune gehen 

11. Sicherung und Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Studiengänge in Flensburg / Sønderborg 

12. Abstimmung einer grenzregionalen Marketingstrategie für die deutsch-dänischen Grenzregionen mit dem Ziel, die Vorteile der deutsch-dänischen Grenzregionen für Investoren sichtbarer zu machen. 

Die Vorsitzenden Ulrich Brüggemeier und Hans Philip Tietje sind sich einig:" Die vorliegenden Initiativen können Wachstum fördern und die bisherige Arbeit der Region unterstützen - die erforderlichen Mittel müssen jedoch auch von staatlichen Stellen kommen, deren Arbeit wir miterledigen..."

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